Margit Schumann (* 14. September 1952) ist eine ehemalige deutsche Rennrodlerin.
Nach fünf Jahren Rennschlittentraining gelang Margit Schumann 1971 der Sprung in die Junioren-Nationalmannschaft der DDR, in der sie unerwartet den Titel einer Europameisterin holte. Bei Olympia 1972 in Sapporo errang sie im Einzelrodel der Damen die Bronzemedaille hinter den Teamkolleginnen Anna-Maria Müller und Ute Rührold. Im Winter 1972/73 gelang ihr mit dem Gewinn des DDR-Meistertitels sowie des Europa- und Weltmeistertitels erstmals ein Dreifacherfolg, den sie 1974 und 1975 wiederholte. Bei den Olympischen Winterspielen 1976 in Innsbruck gewann Margit Schumann die Goldmedaille. 1977 holte Margit Schumann ihren vierten Weltmeistertitel. Mit einem sechsten Platz bei den Olympischen Winterspielen 1980 in Lake Placid beendete sie ihre Karriere und widmete sich danach ihrem Sportstudium an der DHfK Leipzig, um als Rodelspezialistin in den Trainerberuf einzusteigen. Sie begann in Oberhof als Nachwuchstrainerin, bevor sie die DDR-Auswahl übernahm. Zuletzt arbeitete Margit Schumann im Dienstrang eines Majors. Die Bundeswehr übernahm sie als Personalsachbearbeiterin bei der Sportfördergruppe Oberhof. Später setzte sie die Bundeswehr im Kreiswehrersatzamt Zella-Mehlis im psychologischen Dienst ein.
Frau | Rennrodler (Deutschland) | Olympiasieger (Rennrodeln) | Rodelweltmeister | Geboren 1952 | Rodeleuropameister
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