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V. Wiener Gemeindebezirk
Wappen Karte
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Kartewien5.png
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Name: Margareten
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Fläche: 2,03 km²
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Einwohner: 49.111 (Volkszählung 2001)
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Bevölkerungsdichte: 24.192 Einwohner je km²
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Postleitzahl: A-1050
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Adresse des
Bezirksamtes:
Schönbrunner Straße 54
A-1050 Wien

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Offizielle Website: http://www.wien.gv.at/margareten
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E-Mail-Adresse: post@b05.magwien.gv.at
Politik
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Bezirksvorsteher: Kurt Wimmer (SPÖ)
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Bezirksvertretung
(40 Bezirksräte)
SPÖ 18, Grüne 10, ÖVP 7,
FPÖ 5

Margareten ist der fünfte Wiener Gemeindebezirk.

Geschichte


Der Bezirk Margareten entstand aus sechs ehemaligen Vorstädten. Die Vorstadt Margareten selbst entwickelte sich aus einem gleichnamigen Gutshof und wurde später zu einem Schloss ausgebaut. Es wurde bei beiden Türkenbelagerungen zerstört, aber jedesmal wieder aufgebaut. Daneben lag Nikolsdorf, das von 1555-1568 planmäßig angelegt und nach dem Nonnenkloster St. Nikolai benannt wurde. Matzleinsdorf entstand um 1130 und war freies Eigentum der Babenberger. Der Name Laurenzergrund leitet sich von einem Hof in Matzleinsdorf ab, der den Laurenzerinnen gehörte. Nach der Auflösung des Klosters durch Joseph II. wurde es zur selbständigen Vorstadt. Reinprechtsdorf war zwar ein mittelalterliches Dorf, verödete später, wobei der Name aber als Flurbezeichnung erhalten blieb. Ab 1730 wurden hier aber wieder Häuser gebaut. In der Nähe befand sich das Rüdenhaus, in dem die landesfürstlichen Jagdhunde untergebracht waren. In der Nähe wurde ein Jagdhaus errichtet. Davon hat die spätere Vorstadt Hundsturm ihren Namen. Das Jagdhaus wurde später durch ein Schloss ersetzt, aber bis 1885 abgetragen.
Diese sechs Orte wurden neben einer Reihe anderer am 6. März 1850 als 4. Bezirk Wieden eingemeindet. Nach längeren Debatten wurde wegen der unterschiedlichen Verhältnisse 1861 der 5. Bezirk davon abgetrennt. 1873 verlor der Bezirk allerdings seine südlichen Teile an den 10. Bezirk Favoriten. In der Folge wurde der noch recht ländliche Bezirk zu dicht verbautem städtischem Gebiet, wobei er sich von einer hauptsächlich von Handwerkern bewohnten Gegend zu einem Arbeiterbezirk wandelte. Folglich entstanden hier in der Zwischenkriegszeit auch die ersten Wohnbauten des Roten Wien, was auch noch durch freies Gelände entlang des Gürtel ermöglicht wurde.

Der Arbeiterbezirk bot auch während des Bürgerkrieg 1934 Widerstand gegen den austrofaschistischen Ständestaat. In Margareten wurde der Reumannhof vom Schutzbund eingenommen und versucht zu halten.

Heute ist Margareten immer noch ein Arbeiterbezirk welcher von vielen Bosnischen, Kroatischen, Serbischen und Türkischen Einwanderern bewohnt ist.

Geographie


Der 5. Bezirk liegt südlich der Wien und wird im Westen und Süden vom Gürtel begrenzt.

Politik


Bezirksvorstehung


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Bezirksvorsteher/innen seit 1945
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Fritz Lendvai (KPÖ) 4/1945-7/1945
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Max Tober (SPÖ) 1945-1950
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Franz Grubeck (SPÖ)1950-1962
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Otto Reisz (SPÖ) 1962-1969
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Johann Walter (SPÖ) 1969-1989
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Kurt Heinrich (SPÖ)1989-1999
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Kurt Wimmer (SPÖ)1999-

Wappen


Das Wappen des ist sechsgeteilt und repräsentiert sechs ehemalige Gemeinden. Das Herzschild symbolisiert den namensgebenden Bezirksteil Margareten. Es zeigt die Heilige Margareta von Antiochia auf Wolken sitzend vor einem goldenem Grund. Unter ihr liegt ein grüner Drache. Das Wappen geht auf die im Ende des 14. Jahrhundert im Margaretener Schloss gestiftete Kapelle zurück. Der linke obere Wappenteil steht für den Bezirksteil Nikolsdorf. Er zeigt den Heiligen Nikolaus auf rotem Grund auf einer grünen Wiese. Das Wappen wurde gewählt, da der Ort zu Ehren des Gründers Nikolaus Oláh, ursprünglich Nikolausdorf genannt worden war. Der rechte, obere Wappenteil zeigt mit Florian ebenfalls einen Heiligen. Dieses Symbol für den Bezirksteil Matzleinsdorf wurde gewählt, da Florian der Patron der örtlichen Pfarrkirche ist. Der linke, untere Wappenteil steht für den Bezirksteil Hundsturm. Auf blauem Hintergrund ist ein silberner Turm abgebildet, aus dem ein herausspringendes, silbernes Einhorn herausragt. Das sprechende Wappen symbolisiert das 1672 gebaute gleichnamige Schloss. Der mittlere, untere Bezirksteil steht für den Laurenzergrund. Er zeigt das Symbol des Martyriums des Heilige Laurentius, der auf einem Feuerrost zu Tode gefoltert wurde. Der rechte, untere Wappenteil steht schließlich für den Bezirksteil Reinprechtsdorf. Er zeigt einen blauen, goldverzierten Reichsapfel, der aus dem Siegel des Wiener Bürgerspitals entnommen wurde. Dieses war bis zum 18. Jahrhunderts der Grundherr des Ortes.

Verkehr


Der Bezirk wird im Norden, Süden und Westen von wichtigen Hauptverkehrsstraßen (Gürtel, Wienzeile) begrenzt. Früher gab es in den vielen engen Gassen zahlreiche Straßenbahnlinien, doch wurden diese zumeist schon relativ früh durch Busse ersetzt.

Persönlichkeiten


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Sehenswürdigkeiten


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Siehe auch


Wiener Gemeindebezirk | Margareten | Margareten | Margareten

 

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