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Mardin (kurdisch Merdin) ist eine kurdische Provinz im Süden des Landes an der Grenze zu Syrien. Die Hauptstadt ist die gleichnamige Stadt Mardin. Die Provinz Mardin grenzt im Westen an die Provinz Şanlıurfa, im Norden an die Provinzen Diyarbakır und Batman und im Osten an die Provinzen Şırnak und Siirt.
Die Hauptstadt ist mit ca. 65.000 Einwohnern die größte Stadt der Provinz, die 766.504 Einwohner auf 8.891 km² umfasst (Stand 2005). Die höchsten Berge sind der Cudi (2114 m), der Alam (1041 m), der Ziyaret (1160 m) und der Dibek (1231 m).
Touristisch ist dieses Gebiet vor allem mit der Altstadt Mardins und dem Tur Abdin bekannt. Zwei der ältesten christlichen Klöster (Dayro d'Mor Hananyo und Dayro d'Mor Gabriel, Dêra-Zaferan, Siltan-Sêxmus(ca. 20 Km in Richtung nach Amed), Küferdel(ruine einer Antikenstadt, ca. 15 Km nördlich von Mêrdîn in Richtung Amed/Stewrê)) liegen in dieser Provinz. Der Name Mardin stammt vom aramäischen Wort ܡܶܪܕܺܝܢ für Burgen und veranschaulicht sehr gut die Lage der Stadt, und der Name Mêrdîn in Kurdischer Sprache heißt Heldenhaft.
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"Mardin (Provinz)".
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