Marcus Caelius war Centurio der 18. Legion. Er ist nur bekannt durch sein Kenotaph, das in der frühen Neuzeit im Castra Vetera (in der Nähe von Xanten) aufgefunden wurde und den Tod des Marcus Caelius in der Varusschlacht bezeichnete. Dieses Kenotaph war lange Zeit die einzige archäologisch-epigraphische Quelle für das tatsächliche Stattfinden der "Schlacht im Teutoburger Wald".
Der so genannte Caeliusstein zeigt den Geehrten in seiner vollen Uniform und all seinen militärischen Auszeichnungen: ordensartige Phalerae auf dem Brustpanzer, Armreifen (armillae) und auf dem Kopf eine Corona Civica. In der Hand hält er den Stock als Zeichen für das Recht, seine Untergebenen züchtigen zu dürfen. Marcus Caelius wird auf seinem Denkmal von seinen beiden freigelassenen Sklaven flankiert, die vermutlich ebenfalls in der Schlacht zu Tode kamen.
Übersetzung der lateinischen Inschrift:
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"Marcus Caelius".
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