Eine Marconi-Antenne ist eine senkrecht montierte Stabantenne der Länge λ/4 (Lambda/4). Dabei bezeichnet λ die Wellenlänge, auf die die Antenne abgestimmt ist. Befindet sich der Fußpunkt nahe der Erdoberfläche, bilden unteres Stabende und Erde die Einspeisungspunkte - die Erde dient als "Gegengewicht" und ist am Außenleiter des speisenden Koaxialkabels angeschlossen. Erst in größerer Entfernung fließen keine Ströme mehr in der Erde und die elektromagnetische Welle löst sich von der Erde.
Soll eine Marconi-Antenne in größerem Abstand zur Erde betrieben werden, stellt man ihr Gegengewicht durch eine geerdete Platte oder durch kreuz- bzw. sternförmig angeordnete Stäbe (engl. ground plane) her.
Mit 36 Ω ist der Wellenwiderstand einer Marconi-Antenne etwa halb so groß wie der eines symmetrischen offenen λ/2 Dipoles (ca. 73 Ω) und ein Achtel eines Faltdipoles (240 Ω).
Marconi-Antennen, deren Fußpunkt nahe der Erdoberfläche liegen, werden in Form von selbststrahlenden Sendemasten als Sendeantenne für Mittelwellen- und für Langwellensender verwendet. Marconi-Antennen, die in größerem Abstand zur Erde betrieben werden, werden insbesondere von Funkdiensten, vom Militär sowie von CB-Funkern verwendet.
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"Marconi-Antenne".
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