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Marco Streller (* 18. Juni 1981 in Basel) ist ein Schweizer Fussballspieler.

Seit 2003 ist er im Aufgebot der Schweizer Nationalmannschaft als Stürmer. Streller war in der Winterpause 2003/2004 Torschützenkönig der Schweizer Super League mit 13 Toren. Nachdem Streller einige Zeit für Mannschaften in der Super League gespielt hatte - zuletzt mit großem Erfolg als Torschützenkönig beim FC Basel - wurde er am 13. Januar 2004 vom VfB Stuttgart für eine Ablösesumme von etwa drei Millionen Euro übernommen. Am 11. Januar 2006 wurde er vorbehaltlich der medizinischen Untersuchung an den 1.FC Köln ausgeliehen, kehrte aber zur Saison 2006/2007 wieder zum VfB zurück.

Streller erzielte am 14. März 2004 in seinem ersten Spiel in der Startformation von VfB Stuttgart gegen 1860 München in der 35. Minute sein erstes Bundesligator.

Vor einem Testspiel des Nationalteams gegen Deutschland verletzte sich Streller beim Training schwer und brach sich Schien- und Wadenbein und fiel für lange Zeit aus.

Beim letzten Qualifikationsspiel für die WM 2006 am 16. November 2005 erzielte Streller in der Barragepartie gegen die türkische Fussballnationalmannschaft für sein Heimatland das entscheidende 2:3 nachdem er zuvor einen Elfmeter zugunsten der Türkei verschuldete, das letztlich trotz der 2:4-Auswärtsniederlage im Gesamtvergleich für die Qualifikation reichte. Marco Streller wird höchstwahrscheinlich zum VfB Stuttgart zurückkehren.

Beim Achtelfinal-Niederlage der Fussball-WM 2006 der Schweizer Nationalmannschaft gegen die Auswahl der Ukraine verschoss Streller den ersten der insgesamt drei vergebenen Strafstösse beim entscheidenden Elfmeterschiessen. Für dieses Versagen machte er unmittelbar nach dem Spiel die FIFA und die überwiegend deutschen Zuschauer verantwortlich. Diese hätten es seiner Meinung nach an Respekt fehlen lassen und die falschen Sprechchöre skandiert. Tags drauf entschuldigte sich Streller für seine getätigten Aussagen auf seiner Homepage.

Bisherige Vereine


Mann | Schweizer | Fußballspieler (Schweiz) | Geboren 1981

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