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Marcello Lippi (* 11. April 1948 in Viareggio/Italien) ist italienischer Fußballtrainer und derzeit Italiens Nationaltrainer.

Nach einer eher unauffällig verlaufenen Spielerkarriere – hauptsächlich als Libero bei Sampdoria Genua (1962-1979) – wurde Lippi nach und nach zu einem der gefragtesten Trainer der Welt. Dabei hatte er als Trainer klein angefangen bei Mannschaften wie Pontedera, Siena, Pistoiese, Carrarese oder Cesena. Nach Erfolgen in Neapel wurde man jedoch bei Juventus auf ihn aufmerksam.

Seit dem 1. Juli 2004 war er Trainer der italienischen Fußballnationalmannschaft. Lippi gilt als einer der erfolgreichsten Trainer Italiens: Er wurde mit Juventus Turin fünf Mal italienischer Meister (1995, 1997, 1998, 2002, 2003) und gewann 1996 die Champions League und den Weltpokal. Zudem stand er zwischen 1996 und 2003 vier Mal im Champions-League-Finale, wurde 1996 und 1998 zum Welt-Klubtrainer des Jahres gewählt. Der größte Erfolg seiner Karriere ist der Gewinn der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland. Nach diesem Triumph trat er am 12. Juli 2006 von seinem Amt als Nationaltrainer Italiens zurück.

Davor war der Weg für Lippi in der Nationalmannschaft eher durchwachsen: Zwar hat er das Ziel der WM Qualifikation erreicht, doch gelang dies nur mit knappen Siegen gegen eher zweitklassige Gegner und trotz einer 0:1-Niederlage in Slowenien. Etwas Hoffnung machten allerdings die überzeugenden Siege in Freundschaftsspielen gegen Russland (2:0), die Niederlande (3:1) und Deutschland (4:1). Sie bestätigten, dass sich die jungen Spieler wie Daniele De Rossi und Alberto Gilardino, die Lippi in die Mannschaft eingebaut hat, immer besser einfügen.

Spielsystem


Lippi spielte mit Italien bei der WM 2006 ein 4-4-1-1 System. Mit diesem System schaffte er es in dem Halbfinalspiel gegen Deutschland eine permanente Überlegenheit im Mittelfeld aufzubauen.

Mann | Fußballspieler (Italien) | Fußballtrainer | Fußballweltmeister | Geboren 1948

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