Als Marasmus (griech.) bezeichnet man einen Protein- und Energiemangel, der zum Abbau aller Energie- und Proteinreserven führt.
In den Entwicklungsländern ist Unterernährung die Ursache für die Auszehrung und Abmagerung. Im Gegensatz dazu tritt Marasmus in den Industrieländern als Folge von Ess-Störungen wie Magersucht (Anorexia nervosa) oder Ess-Brech-Sucht (Bulimie) oder im Zusammenhang mit Krankheiten wie Krebs, AIDS oder Tuberkulose auf. Marasmus bezeichnet den schwersten Grad der Unterernährung mit Atrophien bei Kalorienmangel, die betroffenen Kinder sehen dann beispielsweise aus wie Greise. Vor dem Tode zeigen sich dann schwere Durchfälle. Viele Verhungernde sind an den Folgen ihrer durch Eiweissmangel (Antikörpermangel / Komplementmangel etc) bedingten Infektionen gestorben.
siehe Hungertod.
"Marasmus" bezeichnet abgesehen davon auch noch das "Dahinwelken und schließliche Verlöschen" (Spitz ´78) von ansich gesund geborenen Kindern in Folge totaler emotionaler Deprivation. In früheren Zeiten starben bis zu 70% der Findelkinder an diesem Zustand.
Verbreitung: häufig in den Entwicklungsländern
Ursache: Mütter beenden schon kurz nach der Entbindung das Stillen, da sie weiter ihrer Arbeit nachgehen müssen. Deshalb werden die Säuglinge mit einer Milchfertignahrung ernährt, die wegen ihres hohen Preises oft mit (unhygienischem)Wasser verdünnt wird. Dies führt zu einer Unterernährung und der Folgekrankheit Marasmus
Krankheitsbild:
Maßnahmen:
Marasmus | Marasmus | Marasmi | Marasmus | Marasmus | Marazm | Маразм
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"Marasmus".
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