Die Schwetzingerstadt bildet gemeinsam mit der Oststadt einen Stadtbezirk in Mannheim. Er liegt östlich der Innenstadt.
Zu Zeiten der Kurfürsten noch ein freies Feld, wurde das Viertel im Zuge der Industrialisierung dicht bebaut. Im Bereich der Burgstraße stand allerdings bereits im frühen Mittelalter eine Zollburg, die Burg Rheinhausen. Sie wurde später in eine Mühle umgewandelt, woran der Straßenname Krappmühlstraße erinnert. Nach der Behebung großer Kriegsschäden hat sich dort mittlerweile ein sehr beliebtes Wohnquartier mit lebendiger Kultur- und Kneipenszene entwickelt.
In den Bombennächten des Zweiten Weltkriegs musste die Oststadt aufgrund ihrer geringeren Bebauungsdichte nicht ganz so viele Schäden verzeichnen wie andere Stadtteile, so dass sie mit ihrem Bestand alter Villen und Häusern aus der Gründerzeit heute ein gehobenes und populäres Wohngebiet darstellt.
Durch die Oststadt zieht sich die alleenartige Achse der Augustaanlage, die eine der Haupt-Ein- und -Ausfallsstraßen der Stadt darstellt. Viele Firmen haben ihren repräsentativen Sitz an der Augustaanlage und ihren Nebenstraßen. Im Westen grenzt die Oststadt an die Schwetzinger Vorstadt, im Osten an den Luisenpark bzw. den Neckar.
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"Mannheim-Schwetzingerstadt/Oststadt".
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