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Die Schwetzingerstadt bildet gemeinsam mit der Oststadt einen Stadtbezirk in Mannheim. Er liegt östlich der Innenstadt.

Schwetzingerstadt


Der Mannheimer Stadtteil Schwetzingerstadt (häufig auch „Schwetzinger Vorstadt“ genannt) schließt sich südöstlich des Kaiserring an die Innenstadt an. Gemeinsam mit der Oststadt bildet die Schwetzingerstadt einen der sechs inneren Stadtbezirke Mannheims.

Zu Zeiten der Kurfürsten noch ein freies Feld, wurde das Viertel im Zuge der Industrialisierung dicht bebaut. Im Bereich der Burgstraße stand allerdings bereits im frühen Mittelalter eine Zollburg, die Burg Rheinhausen. Sie wurde später in eine Mühle umgewandelt, woran der Straßenname Krappmühlstraße erinnert. Nach der Behebung großer Kriegsschäden hat sich dort mittlerweile ein sehr beliebtes Wohnquartier mit lebendiger Kultur- und Kneipenszene entwickelt.

Oststadt


Die Mannheimer Oststadt schließt sich im östlichen Bereich an die Quadrate des Innenstadtbereichs an. Hier entstanden im 19. Jahrhundert viele großbürgerliche Häuser und Wohnungen.

In den Bombennächten des Zweiten Weltkriegs musste die Oststadt aufgrund ihrer geringeren Bebauungsdichte nicht ganz so viele Schäden verzeichnen wie andere Stadtteile, so dass sie mit ihrem Bestand alter Villen und Häusern aus der Gründerzeit heute ein gehobenes und populäres Wohngebiet darstellt.

Durch die Oststadt zieht sich die alleenartige Achse der Augustaanlage, die eine der Haupt-Ein- und -Ausfallsstraßen der Stadt darstellt. Viele Firmen haben ihren repräsentativen Sitz an der Augustaanlage und ihren Nebenstraßen. Im Westen grenzt die Oststadt an die Schwetzinger Vorstadt, im Osten an den Luisenpark bzw. den Neckar.

Stadtteil (Mannheim)

 

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