| Wappen | Karte | |||||||
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| Wappen Mannheim.png | Karte_mannheim_in_deutschland.png | |||||||
| Basisdaten | ||||||||
| Bundesland: | Baden-Württemberg | |||||||
| Regierungsbezirk: | Karlsruhe | |||||||
| Region: | Rhein-Neckar | |||||||
| Kreis: | Stadtkreis | |||||||
| Geografische Lage: | ||||||||
| Höhe: | 95 m ü. NN | |||||||
| Fläche: | 144,96 km² | |||||||
| Einwohner: | 307.721 (Hauptwohnsitze) 324.787(Haupt- u. Nebenwohnsitze) (30. Sept. 2005) | |||||||
| Bevölkerungsdichte: | 2123 Einwohner/km² | |||||||
| Postleitzahlen: | 68001-68309 (alt: 6800) | |||||||
| Vorwahl: | 0621 | |||||||
| Kfz-Kennzeichen: | MA | |||||||
| Gemeindeschlüssel: | 08 2 22 000 | |||||||
| UN/LOCODE: | DE MHG | |||||||
| Stadtgliederung: | 17 Stadtbezirke | |||||||
| Adresse der Stadtverwaltung: | E5 68159 Mannheim | |||||||
| Webseite: | www.mannheim.de | |||||||
| Politik | ||||||||
| Oberbürgermeister: | Gerhard Widder (SPD) | - | Bevölkerung | - bgcolor="#FFFFFF" | Arbeitslosenquote: | 11,4 % ((Mai 2006)) | - bgcolor="#FFFFFF" | |
| Ausländeranteil: | 22,5 % (1 Vj. 2005) | |||||||
Die Universitätsstadt Mannheim ist mit etwa 325.000 Einwohnern nach Stuttgart die zweitgrößte Stadt Baden-Württembergs. Die ehemalige Residenzstadt der historischen Kurpfalz bildet auch heute noch das wirtschaftliche und kulturelle Zentrum der Europäischen Metropolregion Rhein-Neckar-Dreieck. Von seiner rheinland-pfälzischen Nachbarstadt Ludwigshafen ist Mannheim nur durch den Rhein getrennt.
Seit 1900 Großstadt, ist Mannheim heute noch bedeutende Industrie- und Handelsstadt und wichtiger Verkehrsknotenpunkt zwischen Frankfurt und Stuttgart, unter anderem mit dem zweitgrößten Rangierbahnhof Deutschlands und einem der bedeutendsten Binnenhäfen Europas.
Einige wichtige Erfindungen stammen aus Mannheim: Hier baute Karl Drais 1817 das erste Laufrad, 1886 rollte das erste Automobil von Carl Benz über die Straßen und 1921 folgte der erste Traktor. In den letzten Jahren ist die sehr aktive Musikszene der Stadt überregional bekannt geworden.
Eine thematische Sammlung der Artikel rund um die Stadt findet sich im Mannheim.
Die Stadt liegt in der Europäischen Metropolregion Rhein-Neckar-Dreieck, einem 2,35 Millionen Einwohner zählenden Verdichtungsraum, der neben Teilen Südhessens und der rheinland-pfälzischen Vorderpfalz in Baden-Württemberg die beiden Stadtkreise Mannheim und Heidelberg sowie die westlichen und südlichen Gemeinden des Rhein-Neckar-Kreises umfasst (siehe auch: Rhein-Neckar-Dreieck)
Innerhalb der Region Rhein-Neckar bildet Mannheim neben Heidelberg ein Oberzentrum, von denen für ganz Baden-Württemberg nach dem Landesentwicklungsplan 2002 insgesamt 14 ausgewiesen sind. Das Oberzentrum Mannheim übernimmt für die Gemeinden Edingen-Neckarhausen, Heddesheim, Ilvesheim und Ladenburg die Funktion eines Mittelbereichs. Ferner gibt es Verflechtungen mit Gemeinden in Hessen und Rheinland-Pfalz und den dortigen Mittelbereichen.
Nächstgrößere Städte sind Frankfurt am Main, etwa 70 km nördlich, und Stuttgart, etwa 95 km südöstlich.
Innenstadt/Jungbusch, Lindenhof, Neckarstadt-Ost/Wohlgelegen, Neckarstadt-West, Neuostheim/Neuhermsheim, Schwetzingerstadt/Oststadt sowie Feudenheim, Friedrichsfeld, Käfertal, Neckarau, Rheinau, Sandhofen, Seckenheim, Schönau, Vogelstang, Waldhof und Wallstadt
In jedem der 17 Stadtbezirke gibt es einen Bezirksbeirat, der aus 12 im Stadtbezirk wohnenden Bürgern besteht. Die Bezirksbeiräte sind zu wichtigen, den Stadtbezirk betreffenden Angelegenheiten zu hören. Die endgültige Entscheidung über eine Maßnahme trifft dann jedoch der Rat der Stadt Mannheim.
Die 17 Stadtbezirke sind in Stadtteile beziehungsweise statistische Bezirke untergliedert. Siehe hierzu Liste der Stadtbezirke und Stadtteile von Mannheim.
Siehe auch den separaten Artikel: Mannheimer Quadrate
Die hufeisenförmige Innenstadt Mannheims zwischen Rhein und Neckar ist gitterförmig in rechtwinklingen Häuserblöcken angelegt, man nennt dies die „Mannheimer Quadrate“. Die Planung dieses Straßennetzes geht auf Kurfürst Friedrich IV. von der Pfalz um 1600 zurück, sie ist bis heute erhalten geblieben. Gemeinhin wird die mittels der Straßenanordnung erzeugte städtebauliche Dominanz des jeweiligen Residenzschlosses als Abbild der absolutistischen Regierungsform interpretiert. So laufen im Falle des Karlsruher Schlosses die Hauptstraßen fächerförmig auf den Schloßturm zu; die Mannheimer Quadrate und besonders die sogenannte Breite Straße betonen das "neue" Schloss.
Die Innenstadt wird von zwei Hauptachsen durchzogen. Die auch als „Breite Straße“ bekannte Kurpfalzstraße verläuft vom Schloss bis zum Neckartor. Auf die Haupteinkaufsstraße, die „Planken“, trifft sie am Paradeplatz. Die Parallelstraßen der beiden Hauptachsen tragen in aller Regel keinen Namen, statt dessen werden die dazwischenliegenden Quadrate aus einer Kombination von Buchstabe und Zahl benannt. Diese erhalten gebliebene "künstlich" wirkende und in der Umgangssprache auch genutzte Benennung ist einzigartig.
Die Prinzipien einer Idealstadt wurden in verschiedenen Residenzstädten des absolutistischen Barock wie Erlangen, Glückstadt oder Karlsruhe umgesetzt. Aber auch neuere Zeiten versuchen Ideale und Architektur in Verbindung zu setzen (Planstadt, Planhauptstadt).
Lampertheim und Viernheim (beide Kreis Bergstraße in Hessen), Heddesheim, Ilvesheim, Edingen-Neckarhausen, Heidelberg, Plankstadt, Schwetzingen, Brühl (Baden) (alle mit Ausnahme der kreisfreien Stadt Heidelberg im Rhein-Neckar-Kreis in Baden-Württemberg) sowie Altrip, Ludwigshafen, Frankenthal (Pfalz) und Bobenheim-Roxheim (alle mit Ausnahme der kreisfreien Städte Ludwigshafen und Frankenthal im Rhein-Pfalz-Kreis in Rheinland-Pfalz).
Um seine bayerische Erbschaft antreten zu können, musste Karl Theodor 1778 die Residenz nach München verlegen. Damit setzte ein wirtschaftlicher und kultureller Aderlass ein. 1795 erneut von den Franzosen besetzt und daraufhin von österreichischen Truppen zurückerobert, verlor Mannheim 1803 endgültig seine politische Stellung: Die Kurpfalz wurde im Zuge des Reichsdeputationshauptschlusses aufgelöst und Mannheim fiel an Baden, in dem es - geografisch an den nordwestlichen Rand gedrängt - den Status einer Grenzstadt einnahm.
Nur mühsam setzte der Wiederaufbau der Stadt ein. Schloss und Wasserturm wurden wiederaufgebaut, das Nationaltheater an neuer Stelle errichtet. Die Wohnungsnot führte zur Erschließung zahlreicher neuer Wohngebiete.
1964 wurde das „Städtische Krankenhaus“ am Neckar Fakultät der Universität Heidelberg für Klinische Medizin Mannheim. 1967 wurde Mannheim Universitätsstadt.
1975 bildete die Bundesgartenschau einen Glanzpunkt in Luisen- und Herzogenriedpark. Eine Reihe baulicher Maßnahmen wurde umgesetzt: der Fernmeldeturm und eine zweite Rheinbrücke wurden gebaut, die Planken wurden zur Fußgängerzone, der neue Rosengarten wurde eingeweiht und der Aerobus schwebte durch Mannheim. Auch in den 1980er und 1990er Jahren wurden eine Reihe von Großprojekten verwirklicht: Planetarium, Kunsthallenerweiterung, neues Reiß-Museum, Stadthaus, neues Maimarktgelände, Synagoge, Moschee, Landesmuseum für Technik und Arbeit, Carl-Benz-Stadion und Fahrlachtunnel wurden eröffnet.
Wirtschaftlich prägten in der jüngeren Vergangenheit die Abnahme der industriellen Arbeitsplätze Mannheim. Die Stadt versuchte mit der Ausweisung von Gewerbegebieten und der Ansiedlung von Dienstleistungsunternehmen entgegenzuwirken. Paradebeispiel ist der Bau des Victoria-Hochhaus 2001, eines der höchsten Gebäude der Stadt, am Bahngelände.
Im Hinblick auf das 400. Stadtjubiläum 2007 werden seit 2000 einige städtebauliche Aktivitäten umgesetzt: SAP-Arena mit Anschluss an den neuen Stadtbahnring Ost, Sanierung der Fußgängerzone Breite Straße, komplette Umgestaltung des Alten Messplatzes und die Stadtbahnneubaustrecke Schafweide.
| Jahr | Orte | Zuwachs in ha | - | 1895 | Friesenheimer Insel | 717 | - | 1897 | Käfertal | 1.776 | - | 1899 | Neckarau | 1.575 | - | 1910 | Feudenheim | 781 | - | 1913 | Sandhofen | 2.437 | - | 1913 | Rheinau | 959 | - | 1929 | Wallstadt | 674 | - | 1930 | Seckenheim | 1.687 | - | 1930 | Friedrichsfeld | 225 | - | 1930 | Kirschgartshausen | 483 | - | 1930 | Sandtorf | 264 | - | 1930 | Straßenheim | 406 | - | 1944 | Gemarkung Rohrhof (zum Teil ) | 233 |
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Die folgende Übersicht zeigt die Einwohnerzahlen nach dem jeweiligen Gebietsstand. Bis 1833 handelt es sich meist um Schätzungen, danach um Volkszählungsergebnisse (¹) oder amtliche Fortschreibungen der jeweiligen Statistischen Ämter beziehungsweise der Stadtverwaltung selbst. Die Angaben beziehen sich ab 1843 auf die "Ortsanwesende Bevölkerung", ab 1925 auf die Wohnbevölkerung und seit 1987 auf die "Bevölkerung am Ort der Hauptwohnung". Vor 1843 wurde die Einwohnerzahl nach uneinheitlichen Erhebungsverfahren ermittelt.
| Jahr | Einwohner | - | 1450 | 570 | - | 1572 | 800 | - | 1618 | 1.200 | - | 1663 | 3.000 | - | 1716 | 5.000 | - | 1766 | 24.190 | - | 1797 | 21.000 | - | 1821 | 19.255 | - | 3. Dezember 1852 ¹ | 24.300 | - | 3. Dezember 1855 ¹ | 25.700 | - | 3. Dezember 1858 ¹ | 26.900 | - | 3. Dezember 1861 ¹ | 27.200 | - | 3. Dezember 1864 ¹ | 30.600 | - | 3. Dezember 1867 ¹ | 34.000 | - | 1. Dezember 1871 ¹ | 39.600 | - |
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| Jahr | Einwohner | - | 1. Dezember 1875 ¹ | 46.456 | - | 1. Dezember 1880 ¹ | 53.465 | - | 1. Dezember 1885 ¹ | 61.210 | - | 1. Dezember 1890 ¹ | 79.058 | - | 2. Dezember 1895 ¹ | 97.780 | - | 1. Dezember 1900 ¹ | 141.131 | - | 1. Dezember 1905 ¹ | 163.693 | - | 1. Dezember 1910 ¹ | 193.902 | - | 1. Dezember 1916 ¹ | 194.572 | - | 5. Dezember 1917 ¹ | 195.250 | - | 8. Oktober 1919 ¹ | 229.576 | - | 16. Juni 1925 ¹ | 247.486 | - | 16. Juni 1933 ¹ | 275.162 | - | 17. Mai 1939 ¹ | 284.957 | - | 31. Dezember 1945 | 186.310 | - |
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| Jahr | Einwohner | - | 29. Oktober 1946 ¹ | 211.564 | - | 13. September 1950 ¹ | 245.634 | - | 25. September 1956 ¹ | 287.210 | - | 6. Juni 1961 ¹ | 313.890 | - | 31. Dezember 1965 | 329.343 | - | 27. Mai 1970 ¹ | 332.163 | - | 31. Dezember 1975 | 314.086 | - | 31. Dezember 1980 | 304.303 | - | 31. Dezember 1985 | 294.984 | - | 25. Mai 1987 ¹ | 295.191 | - | 31. Dezember 1990 | 310.411 | - | 31. Dezember 1995 | 311.292 | - | 31. Dezember 2000 | 306.729 | - | 30. Juni 2005 | 307.640 |
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| Herkunft | Anzahl | - | Türkei | 22.687 | - | Italien | 9.444 | - | ehem. Jugoslawien | 9.390 | - | Griechenland | 3.283 | - | Polen | 2.466 | - | Spanien | 1.599 |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
Zwischen 1993 und 2004 hat sich der Anteil der über 65-Jährigen an der Gesamtbevölkerung von 15,85 auf 18,2 Prozent erhöht. Im gleichen Zeitraum hat sich der Anteil der 18- bis 65-Jährigen um rund 2,5 Prozentpunkte reduziert.
Tabelle zur demografischen Entwicklung (Entwicklung der Gesamtbevölkerung und der Anteil der Altersgruppen von 1993 bis 2004):
| Jahr | Insg. | < 15 | 15-18 | 18-25 | 25-40 | 40-65 | > 65 |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 1993 | 318.025 | 43.402 | 7.923 | 28.515 | 87.503 | 100.286 | 50.396 |
| 1994 | 316.223 | 43.265 | 7.871 | 26.726 | 87.473 | 100.201 | 50.687 |
| 1995 | 311.292 | 42.892 | 8.126 | 24.992 | 85.247 | 99.355 | 50.680 |
| 1996 | 312.216 | 43.127 | 8.477 | 24.199 | 85.463 | 100.062 | 50.888 |
| 1997 | 310.475 | 42.811 | 8.470 | 23.698 | 83.732 | 100.770 | 50.994 |
| 1998 | 308.903 | 42.407 | 8.264 | 23.847 | 81.896 | 101.586 | 50.903 |
| 1999 | 307.730 | 42.520 | 8.102 | 24.056 | 80.016 | 101.658 | 51.378 |
| 2000 | 306.729 | 42.333 | 7.984 | 24.585 | 77.609 | 102.148 | 52.070 |
| 2001 | 308.385 | 42.432 | 8.020 | 25.168 | 76.412 | 103.348 | 53.005 |
| 2002 | 308.759 | 42.084 | 8.316 | 25.513 | 74.460 | 104.579 | 53.807 |
| 2003 | 308.353 | 41.595 | 8.593 | 25.509 | 72.459 | 105.426 | 54.771 |
| 2004 | 307.499 | 41.156 | 8.802 | 25.353 | 70.074 | 106.164 | 55.950 |
1821 wurde im Großherzogtum Baden die Union zwischen lutherischen und reformierten Gemeinden durchgeführt. Heute gehören alle protestantischen Gemeinden, sofern sie nicht zu einer Freikirche gehören, zum Kirchenbezirk Mannheim innerhalb des Kirchenkreises Nordbaden der Evangelischen Landeskirche in Baden. Der Kirchenkreis Nordbaden hat seinen Sitz in Mannheim. 2005 wurde im Stadtteil Waldhof die erste Jugendkirche der evangelischen Landeskirche Baden eröffnet.
Daneben gibt es heute in Mannheim weitere christliche Glaubensgemeinschaften, u.a. die Neuapostolische Kirche und eine Freireligiöse Gemeinde, die während der badischen Revolution Mitte des 19. Jahrhunderts entstand. Die Gemeinde der altkatholischen Kirche ist in der Schlosskirche zu Hause.
(Zur Geschichte siehe auch: Jüdisches Leben in Mannheim)
Bei der letzten Kommunalwahl am 13. Juni 2004 ergaben sich folgende Verhältnisse:
| Gemeinderat 2004 | ||||
| CDU | 37,4 % | -7,4 | 19 Sitze | -4 |
| SPD | 32,0 % | -1,9 | 16 Sitze | -1 |
| Bündnis 90/Die Grünen | 11,7 % | +4,2 | 5 Sitze | +2 |
| Mannheimer Liste | 8,6 % | +3,9 | 4 Sitze | +1 |
| FDP | 4,2 % | +1,7 | 2 Sitze | +1 |
| Bunte Liste Mannheim | 2,3 % | +2,3 | 1 Sitz | +1 |
| Linke Liste Mannheim | 2,3 % | +2,3 | 1 Sitz | +1 |
| Andere | 1,2 % | -5,1 | 0 Sitze | -1 |
| Wahlbeteiligung 41,4 % | ||||
Ihm zur Seite gestellt sind ein Erster Bürgermeister (zugleich stellvertretender Oberbürgermeister) und vier weitere Bürgermeister. Sie werden vom Gemeinderat für eine Amtszeit von acht Jahren gewählt und spiegeln daher parteipolitisch die jeweiligen Mehrheitsverhältnisse zum Zeitpunkt der Wahl wieder. Jeder Bürgermeister führt in der Stadtverwaltung ein Dezernat (zum Beispiel Finanzen, Soziales, Kultur).
Die Stadtoberhäupter seit 1810:
In gespaltenem Schild vorn in Gold ein aufrechter roter Doppelhaken (Wolfsangel), hinten in Schwarz der rot bewehrte, rot bezungte und rot gekrönte doppelschwänzige goldene kurpfälzische Löwe. Die Stadtfarben sind Blau-Weiß-Rot.
Bedeutung:
Das Wappen wurde 1896 vom Stadtrat festgelegt und vom badischen Großherzog bestätigt. Die Wolfsangel ist seit dem 17. Jahrhundert auf einem Grenzstein nachweisbar. Es handelt sich wohl um ein Fleckenzeichen. Der Löwe ist das Wappentier der Kurfürsten von der Pfalz, deren Residenzstadt Mannheim ab 1720 war. Beide Wappenbilder tauchen seit dem 18. Jahrhundert in den Siegeln der Stadt auf. Die Stadtfarben sind erst seit dem 19. Jahrhundert gebräuchlich und deuten auf eine Siegelschnur aus dem Jahr 1613 hin. Die Stadtfarben sind nicht von den Wappenfarben abgeleitet, was völlig unüblich ist.
Logo: Mannheim im Quadrat:
Anfang 2003 hat sich die Stadtverwaltung zur Außenwerbung ein neues Logo zugelegt. Rotes Quadrat mit innenliegender Ziffer Zwei in weiß. In einer serifenlosen halbfetten Schrift. Zur Bedeutung: es verweist auf die Quadratur der Straßen der Innenstadt.
Mercedes benz cito viernheim 100 1795.jpg Am stärksten ist die Elektro- und Maschinenbauindustrie. Zu den größten Unternehmen zählen DaimlerChrysler (Motoren), EvoBus (Omnibusse), ABB (Elektro- und Automationstechnik), Alstom (Kraftwerke), Bombardier Transportation (elektrische Ausrüstung von Triebwagen), John Deere (Landmaschinen), Joseph Vögele (Straßenfertiger), Deutz (Motoren), Bopp & Reuther (Sicherheits- und Regelarmaturen), Pepperl+Fuchs (Fabrik- und Prozessautomation), WIMA (Elektronik-Bauelemente) und York (Kältetechnik).
Die chemische Industrie ist vertreten mit Roche (Pharma und Diagnostika), SCA Hygiene (Zellulose- und Papierprodukte wie 'Zewa'), Fuchs Petrolub (Schmierstoffe), Unilever (Dove-Seifen), Reckitt Benckiser (Haushaltsreiniger), Phoenix (Pharmahandel) und Deutsche Hutchinson (Gummi-Erzeugnisse).
Der Finanzplatz Mannheim ist nicht mehr führend wie um 1900 hat aber immer noch große Bedeutung insbesondere mit seinen Versicherungsunternehmen. Ihren Hauptsitz in Mannheim haben die BW-Bank, die Produktenbörse, die Mannheimer Versicherung, die Inter Versicherungen, die SV Versicherung und die Neue Rechtsschutz Versicherung.
Die Nahrungsmittelbranche wird vertreten durch Südzucker, Birkel Teigwaren, die Eichbaum-Brauereien und Bunge Deutschland (Öl- und Getreidesaatverarbeitung). 1987 eröffnete in Mannheim der erste Alnatura Super Natur Markt.
Der Bauindustrie gehören Bilfinger Berger und Bauhaus an, der IT-Branche Comparex und CEMA.
Mit dem Bibliographisches Institut & F. A. Brockhaus (Brockhaus, Duden, Langenscheidt, Meyer) ist ein bedeutender Verlag in Mannheim ansässig.
Die MVV Energie ist der größte kommunale Energieversorger in Deutschland.
Als regionaler Fernsehsender für das Rhein-Neckar-Dreieck ist das Rhein-Neckar Fernsehen in Mannheim beheimatet. In Mannheim befindet sich auch ein Studio des Südwestrundfunks (SWR). Von hier wird unter anderem das Regionalprogramm "Kurpfalz-Radio" ausgestrahlt. Seit 2004 sendet die Europazentrale von AFN ihr Programm von Mannheim-Sandhofen aus, das Lokalprogramm AFN Heidelberg wird in Mannheim-Seckenheim produziert. Ebenfalls in Mannheim ansässig sind die privaten Hörfunksender big FM, Radio Regenbogen und seit 2006 sunshine live.
Vor Ort dominierend ist die Dr.-Haas-Mediengruppe, der Mannheimer Morgen, Radio Regenbogen und big FM gehören.
Folgende Hörfunksender sind in Mannheim auf UKW zu empfangen:
Mehr dazu unter: Medien im Rhein-Neckar-Dreieck.
Des weiteren verfügt die Stadt über ein Amts- und ein Landgericht mit Patentrechtskammern, die beide zum Oberlandesgerichtsbezirk Karlsruhe gehören, sowie über ein Arbeitsgericht und ein Sozialgericht. Das Landesarbeitsgericht mit Sitz in Stuttgart verfügt über Kammern in Mannheim.
Ob diese Militärische Community bestehen bleibt ist zweifelhaft, nachdem sie im U.S. Army Europe's 2004 Announcement nicht enthalten war. Die Bedeutung für das Nachkriegsmannheim jedoch war unzweifelhaft enorm. Nicht nur wirtschaftlich und sicherheitspolitisch sondern vor allem im kulturellen Leben der Stadt
Riedbahn Mannheim 100 0974.JPG Mit der Neubaustrecke Rhein/Main–Rhein/Neckar ist eine vergleichbare Anbindung an die benachbarte Rhein-Main-Region in Planung, nachdem bereits seit der Eröffnung der westlichen Einführung der Riedbahn (WER) 1985 von Frankfurt kommende Züge halten können, ohne im Hauptbahnhof wenden zu müssen. Ab 2007 soll die Europäische Hochgeschwindigkeitsverbindung Paris - Frankfurt - Berlin (Rhealys) mit dem TGV durch Mannheim führen.
Der Rangierbahnhof ist nach Maschen (Hamburg) der zweitgrößte in Deutschland. 2005 wurden täglich 30 internationale, 60 nationale und 440 regionale Güterzüge abgefertigt.
Seit 2003 fährt die S-Bahn, die fast den gesamten Rhein-Neckar-Raum erschließt und Linien bis in die Pfalz, den Odenwald und nach Südhessen führt.
Den öffentlichen Nahverkehr in Mannheim versorgt seit dem 2. Juni 1878 die Straßenbahn. Elf Stadtbahn- und zahlreiche Buslinien der RNV sind heute in Betrieb. Alle öffentlichen Verkehrsmittel können zu einheitlichen Preisen innerhalb des Verkehrsverbunds Rhein-Neckar (VRN) benutzt werden. Das in den 1970ern begonnene U-Bahn-Netz Mannheim-Ludwigshafen wurde bis auf kleine Teilstücke aus Kostengründen nicht realisiert. Die einzige unterirdische Station in Mannheim ist die Haltestelle Dalbergstraße. Die U-Bahn-Planungen wurden mittlerweile eingestellt. (Siehe auch: Nahverkehr in Mannheim)
Hinzu kommen mehrere kleinere Bühnen darunter das Oststadt-Theater, das TIG7 (Theater im Quadrat G7), das Theater Oliv, die Freilichtbühne, das Theater31, das Theater ImPuls, die Mannheimer Puppenspiele und die Kleinkunstbühne Klapsmühl'.
Das Kurpfälzische Kammerorchester wurde 1952 gegründet. Es pflegt die Tradition der Mannheimer Schule, aber auch die Musik der Wiener Schule und der Wiener Klassik.
Die Mannheimer Bläserphilharmonie geht zurück auf das 1987 gegründete Sinfonische Jugendblasorchester Mannheim.
Erfolgreiche Mannheimer Vertreter der Popular-Musik sind unter anderen Joy Fleming, Laith Al-Deen, Jule Neigel, Xavier Naidoo und die Söhne Mannheims.
Die ehemals zahlreich vertretenen Gesangsvereine leiden in jüngster Vergangenheit sehr unter Nachwuchsproblemen. Dafür haben sich viele Gospel-Chöre entwickelt, wie der Celebration Gospel Choir, die Rainbow-Gospel-&-Soul-Connection, Preacherman's Friend und die Joyful Voices.
Das Landesmuseum für Technik und Arbeit Baden-Württemberg - 1990 eröffnet - bietet Anschauungsmaterial zur Industrialisierung des deutschen Südwestens. Dazu kommen wechselnde Ausstellungen, so waren die Körperwelten von Gunther von Hagens 1997 erstmals in Europa in Mannheim zu sehen.
Reiss-Engelhorn-Museen.JPG Die Reiss-Engelhorn-Museen gehen zurück auf die 1763 gegründete Kurfürstliche Akademie der Wissenschaften. Heute sind unter einem Dach mehrere Museen und Institutionen vereinigt:
Die alljährliche Lange Nacht der Museen (gemeinsam mit Heidelberg und Ludwigshafen) gilt nach Berlin als zweitgrößte Veranstaltung dieser Art in Deutschland.
Der Friedrichsplatz liegt im Osten der Innenstadt. In seinem Zentrum steht das Wahrzeichen Mannheims, der 60 Meter hohe Wasserturm. Er wurde 1889 im Neubarock-Stil erbaut und wird gekrönt von einer 3,50 Meter großen Statue der Amphitrite. Der Platz um ihn herum wurde bis 1903 von Bruno Schmitz mit Brunnen, Wasserspielen, Laubgängen und Grünanlagen im Jugendstil gestaltet. Die Wasserspiele werden im Sommer nach Einbruch der Dunkelheit eine Stunde lang illuminiert. Im Winter befindet sich zwischen dem Wasserturm und dem Tritonenbrunnen ein Weihnachtsmarkt. Das östliche Halbrund des Friedrichsplatzes begrenzen Arkadenhäuser mit roten Sandsteinfassaden. In der Nord-Süd-Achse des Wasserturms wurden Kunst- und Festhalle errichtet. Die Kunsthalle - 1907 von Hermann Billing erbaut und 1983 mit einem Erweiterungsbau versehen - korrespondiert mit ihrem roten Sandstein mit der bereits vorhandenen Bebauung am Friedrichsplatz. Der Rosengarten - dessen Name sich von einem alten Gewannnamen ableitet - wurde 1903 als Festhalle eröffnet und beherbergte damals mit dem Nibelungensaal den größten Saal Deutschlands. Heute findet sich dort ein Kongress- und Tagungszentrum.
Mannheim Paradeplatz Stadthaus N1 2005.jpg Vom Friedrichsplatz führt westlich die Fußgängerzone Planken zum zentralen Platz Mannheims dem Paradeplatz. Er diente ursprünglich den Kurfürsten für Truppenparaden. Im Zentrum des Platzes befindet sich die Grupello-Pyramide. Sie wurde 1711 von Gabriel de Grupello für Kurfürst Johann Wilhelm erschaffen und im Düsseldorfer Schlossgarten aufgestellt. Karl Philipp ließ sie 1743 über den Rhein nach Mannheim bringen. Die Pyramide trägt den Namen "Allegorie der herrscherlichen Tugenden" und stellt den Triumph der fürstlichen Tugenden dar. Ende des 19. Jahrhunderts wurde der Paradeplatz mit Grünflächen gestaltet, die von sternförmig auf die Grupello-Pyramide zulaufenden Wegen durchtrennt werden. An der Südseite des Platzes erbaute man bis 1746 das alte Kaufhaus, in dem sich zunächst Geschäfte und ab 1909 das Rathaus befanden. Nach der Zerstörung im Zweiten Weltkrieg wurde es nicht wiederaufgebaut, sondern man errichtete bis 1991 das Stadthaus, in dem Geschäfte, die Stadtbibliothek und der Gemeinderat ihren Platz fanden. An den Planken wurde 2003 das Mahnmal für die jüdischen Opfer des Nationalsozialismus errichtet. Auf dem Glaskubus sind in Spiegelschrift die Namen der jüdischen Opfer in Mannheim angebracht. Der Kubus selbst wurde schräg aufgestellt, so dass er auf den Mittelpunkt des Paradeplatzes weist.
Mannheim_Rathaus_Marktplatz_2005.jpg Der Marktplatz liegt nördlich des Paradeplatzes an der Fußgängerzone Breite Straße im Zentrum der Unterstadt. In seiner Mitte befindet sich ein Brunnendenkmal aus dem Jahr 1719. Es wurde von Peter van den Branden geschaffen und im Heidelberger Schlossgarten aufgestellt. Kurfürst Karl Theodor machte es dann 1767 der Stadt Mannheim zum Geschenk. Die Figuren des Monuments, die ursprünglich die vier Elemente Erde, Wasser, Luft und Feuer symbolisierten, wurden dabei so umgestaltet, dass sie nun eine Allegorie auf Mannheim, Handel, Rhein und Neckar darstellen. An der Südseite des Marktplatzes ist ein barocker Doppelbau, der vermutlich das noch älteste erhaltene Gebäude Mannheims ist: das alte Rathaus und die untere Pfarrkirche St. Sebastian wurden bis 1713 erbaut. In der Mitte sind beide mit einem Glockenturm verbunden, der in einen mehrfach gestuften Helm mündet. Auf die Funktion weisen die unterschiedlichen Bildhauerarbeiten an der Fassade hin. Am Alten Rathaus befinden sich Justitia und Atlanten an der Pfarrkirche Pietas und Engelfiguren. Das Glockenspiel ertönt dreimal täglich.
Mannheim_Christuskirche_2005.jpg Die Christuskirche wurde bis 1911 als repräsentativer Sakralbau der evangelischen Kirche in der Oststadt erstellt. Im neubarocken Stil mit Jugendstilelementen erbaut, steht sie auf dem Werderplatz und bildet damit den Endpunkt von drei Sichtachsen. Die Kuppel weist eine Höhe von 65m auf. Den ersten Turmgang umgeben überlebensgroße Statuen der zwölf Apostel. Im Innern findet sich eines der größten Orgelwerke Deutschlands mit 8.600 Pfeifen.
Die Geschichte der neubarocken Konkordienkirche weist zurück bis in das Jahr 1685. Ursprünglich als Doppelkirche für die deutsch und wallonisch reformierten Gemeinden geplant, widerfuhren ihr mehrmals Zerstörungen und Nutzungsänderungen. In ihrer heutigen Form besteht sie seit 1918 mit einer evangelischen Kirche in dem einen und einer Schule in dem anderen Gebäudeteil. Der Kirchturm ist mit 92 Metern der höchste in Mannheim.
Die Synagoge wurde 1987 fertiggestellt. Die granitrot gehaltene Fassade des Kubusbaus ist von hohen bleiverglasten Rundbogenfenstern geprägt. Darüber spannt sich eine flache Kuppel. Die beiden Haupteingänge tragen Nachbildungen eines schmiedeeisernen Oberlichtgitters, das von der 1938 zerstörten Hauptsynagoge stammt.
Die Yavuz-Sultan-Selim-Moschee, erbaut 1995, war bei ihrer Fertigstellung die größte repräsentative Moschee in Deutschland. Die helle Putzfassade wird in der Mitte durch die Auskragung der Gebetsnische betont und ist mit versetzt angeordneten dreieckigen Fenstern gestaltet. Die Stahlbetonstützen des Minaretts wiesen bereits nach kurzer Zeit Risse auf, so dass es 2005 mit 35 Metern etwas höher neugebaut wurde.
Das Zeughaus stammt aus dem Jahr 1779. Es wurde von Peter Anton von Verschaffelt im klassizistischen Stil erbaut. Seit 1918 beherbergte es die Sammlungen von Carl Reiß, seit 1956 war es Sitz des Reiß-Museums. Bis 2007 wird das Gebäude aufwendig restauriert.
Neckarhochhäuser_Mannheim.jpg Ebenfalls nach Plänen von Verschaffelt wurde bis 1788 das klassizistische Palais Bretzenheim errichtet, das Kurfürst Karl Theodor seiner Mätresse und ihren Kindern schenkte. 1899 wurde das Gebäude Sitz der Rheinische Hypothekenbank, seit 2004 wird es vom Amtsgericht Mannheim genutzt.
Der Fernmeldeturm ist mit 212,8 Metern das höchste Gebäude der Stadt. Er wurde nach Plänen von Heinle und Schlaich 1975 gebaut. In einer Höhe von 125 Metern befinden sich ein Drehrestaurant und eine Aussichtsplattform, von der man einen weiten Rundblick über Mannheim und das Umland hat.
Fünf der sechs höchsten Hochhäuser Baden-Württembergs stehen in Mannheim. Sie wurden alle an der äußeren Seite des Innenstadtrings gebaut. Bereits 1975 wurden die drei Wohntürme der Neckaruferbebauung-Nord und das Appartmenthaus Collini-Center erbaut. Der Victoria-Turm wurde 2001 fertiggestellt und ist das höchste Bürohaus der Stadt. Alle fünf Hochhäuser sind mit 95-97 Metern ungefähr gleich hoch.
Der Herzogenriedpark war ebenfalls Bestandteil der Bundesgartenschau. Mit 22 ha etwas kleiner als sein "großer Bruder" liegt er nördlich der Neckarstadt. Sehenswert sind das Tiergehege, das Rosarium und die Multihalle mit einer zeltartigen Dachkonstuktion, die nach einem Entwurf von Frei Otto entstand.
Der Schlossgarten erstreckt sich hinter dem Schloss bis zum Rhein und ist mit 38 ha der zweitgrößte Park Mannheims. Die Großherzogin Stephanie ließ ihn ab 1808 als Englischen Garten auf den entfernten Bastionen der barocken Stadtbefestigung anlegen. Leider hat der Park durch die 1863-67 erbaute Eisenbahnlinie, die ab 1959 erbauten Bundesstraßen mit ihren zahllosen Auf- und Abfahrten und die Stadtbahnlinie nach Ludwigshafen viel von seinem Reiz verloren. Das Grün ist teilweise auf ein paar trostlose Verkehrsinseln zurückgedrängt. Dennoch halten die Mannheimer eisern an der Bezeichnung „Schlossgarten“ fest. Am ehesten ist der frühere Reiz noch im Südteil in Richtung Lindenhof erkennbar. Am Westende, im sogenannten Friedrichspark, befindet sich das frühere Eisstadion, das aus Sicherheitsgründen geschlossen wurde. Ein Abriss und eine Neubebauung ist in den nächsten Jahren wenig wahrscheinlich wegen der hier vermuteten Altlasten.
Der Waldpark mit der dazugehörigen Reißinsel ist eine der größten naturbelassenen Auen am Rhein. Die Halbinsel gehörte Carl Reiß, der sie der Stadt mit der Auflage vermachte, sie in ihrem naturbelassenem Zustand zu erhalten und den Bürgern der Stadt zugänglich zu machen. Zahlreiche seltene Vogelarten, wie Blässhühner, Graureiher und Wildenten, können auf der Reißinsel beobachtet werden.
Immer noch überregional bekannt, auch wenn die größten Erfolge schon länger zurückliegen, sind die beiden Fußballvereine VfR Mannheim (Deutscher Fußballmeister 1949) und SV Waldhof Mannheim (Bundesligist 1983-90). Beide spielen zur Zeit in der Oberliga Baden-Württemberg.
Der Deutsche Basketball Bund spielt seit 1958 in Erinnerung an Albert Schweitzer jedes zweite Jahr im Frühjahr in Mannheim auf seinem Europa-Jugend-Basketballturnier den Dr.-Albert-Schweitzer-Pokal für Jugend-Nationalmannschaften aus. Dieses internationale Freundschaftstreffen, im Sinne des Arztes und Friedensnobelpreisträgers, ist weltweit eines der wichtigsten und am besten besetzten Basketballturniere für Jugendmannschaften, an dem auch schon zahlreiche spätere NBA-Profis teilgenommen haben.
Grün-Weiss Mannheim spielt erfolgreich in der Tennis-Bundesliga. Der Klub war 1922, 1993, 1996 und 2005 deutscher Tennismeister. Und der TC Schwarz-Weiß Neckarau spielt seit der Saison 2005 in der 2. Tennisbundesliga
Der Leichtathletik-Verein MTG Mannheim bringt seit seiner Gründung immer wieder herausragende Athleten hervor. National erfolgreich sind momentan insbesondere die Sprinterinnen.
Unterstützt durch die große amerikanische Kolonie der US-Army in Mannheim konnte der Baseball-Sport in der Vergangenheit große Erfolge feiern. Die Mannheimer Vereine Knights, VfR, Amigos und Tornados konnte zwischen 1954 und 1997 neunzehnmal die deutsche Baseballmeisterschaft gewinnen.
In den 1950er und 60er Jahren weltweit und bis in die 1990er national erfolgreich war der Radsport-Verein RRC Endspurt Mannheim. Hervorzuheben sind insbesondere Willi und Rudi Altig unter dem Trainer Karl Ziegler.
Seit 2005 ist die SG Kronau/Östringen als Handball-Erstligist in der SAP-Arena als Heim-Team ansässig.
Für eine vollständige Auflistung, siehe Liste der Ehrenbürger von Mannheim.
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