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Mangusten
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: Säugetiere (Mammalia)
: Höhere Säugetiere (Eutheria)
: Laurasiatheria
: Raubtiere (Carnivora)
: Katzenartige (Feloidea)
: Mangusten
Wissenschaftlicher Name Herpestidae Bonaparte, 1845 Die Mangusten (Herpestidae) sind eine Familie der katzenartigen Raubtiere. Sie umfassen rund 30 Arten, die fast ausschließlich in Afrika verbreitet sind, mit nur einer Gattung in Südasien. Die meisten Arten sind sehr klein: Körpergrößen reichen von 25 bis 75 cm. Das Fell ist meistens einfarbig.

Mangusten werden auch unter den Namen Mungos, Ichneumons oder Kusimansen geführt, obwohl diese Bezeichnungen eigentlich nur auf einzelne Gattungen der Mangusten angewendet werden sollten. Früher wurde die Familie zu den Schleichkatzen gerechnet. Eine enge Verwandtschaft wird heute noch angenommen. Die früher zu den Mangusten gezählten Madagaskar-Mangusten (Galidiinae) werden heute zusammen mit einigen früher den Schleichkatzen zugerechneten Arten in die Gruppe der Madagassischen Raubtiere (Eupleridae) eingeordnet.

Das Wort „Manguste“ wurde über das Französische (mangouste) und Portugiesische (mangus) letztlich aus einer indischen, vermutlich einer dravidischen Sprache entlehnt (vgl. Telugu mungisi). „Mungo“ stellt eine Kurzform derselben Wortes dar.

Systematik


Die Mangusten werden in 14 Gattungen mit insgesamt 33 Arten eingeteilt:
  • Die Gattung Herpestes umfasst zehn Arten, darunter die beiden bekannten Mungoarten und das Ichneumon.
  • Die Schlankmangusten (Galerella) setzen sich aus vier Arten zusammen.
  • Die Sumpf- oder Wassermanguste (Atilax paludinosus) ist die am besten an das Wasser angepasste Manguste.
  • Die Gattung Mungos umfasst zwei Arten, die Zebramanguste (M. mungo) und die Gambia-Manguste (M. gambianus).
  • Die Kusimansen (Crossarchus) sind vier in Afrika lebende Gattungen.
  • Die Liberia-Manguste (Liberiictis kuhni) wurde erst 1958 entdeckt und bewohnt ein kleines Gebiet in Westafrika.
  • Die Zwergmangusten (Helogale) sind die kleinsten Mangusten.
  • Die Weißschwanzmanguste (Ichneumia albicauda) lebt auf der Arabischen Halbinsel und in Afrika.
  • Die Schwarzfußmangusten (Bdeogale) umfassen drei Arten.
  • Die Listige Manguste (Dologale dybowskii) lebt im zentralen Afrika und ist weitgehend unbekannt.
  • Die Meller-Manguste (Rhynchogale melleri) bewohnt Waldländer im südlichen Afrika.
  • Die Fuchsmanguste (Cynictis penicillata) lebt ebenfalls im südlichen Afrika.
  • Die Trugmanguste (Paracynictis selousi) ist eine weitgehend unbekannte Art aus dem südlichen Afrika.
  • Das Erdmännchen oder Surikate (Suricata suricatta) sind durch ihr Leben in Kolonien bekannt.

Literatur


  • Wilson, D. E., and D. M. Reeder: Mammal Species of the World. Johns Hopkins University Press, 2005. ISBN 0801882214

Raubtiere

منكوز | Mongoose | Herpestedoj | Mangosta | Herpestidae | マングース | Mangoest | Chang-sui-niau

 

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