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Als Mangelgeborenes wird ein Neugeborenes bezeichnet, wenn das Geburtsgewicht des Kindes unter die 10. (leichte bis mäßige Wachstumsretardierung) bzw. 3. (schwere Retardierung) Gewichtsperzentile der Standardwachstumskurve, bezogen auf das Gestationsalter (die Schwangerschaftsdauer), abweicht.

Synonyma sind intrauterine Mangelentwicklung, fetale Hypotrophie, Dystrophie, small-for-date-baby, small-for-gestational-age (SGA), und intrauterin growth retardation.

Diagnose


Pränatal (vorgeburtlich)

Pränatal kann die Retardierung durch Ultraschall festgestellt werden. Das geschätzte Kindsgewicht liegt dann mehr als zwei Wochen hinter dem Normwert.

Postnatal'' (nach der Geburt)

Postnatal werden Geburtsgewicht und Gestationsalter mit den Perzentilenwerten der Standardgewichtskurve verglichen.

Bei einer symmetrischen Wachstumsstörung sind alle Körperabschnitte gleichmäßig betroffen. Sie kommt bei genetischen Erkrankungen, intrauterinen Infektionen, und Nikotin- sowie Drogenmissbrauch vor.

Bei einer asymmetrischen Wachstumsstörung konzentriert sich die Wachstumsretardierung hauptsächlich auf den Rumpf. Diese tritt z. B. bei hypertensiven Schwangerschaftserkrankungen und Plazentainsuffizienz auf.

Entwicklungspsychologie | Kinderheilkunde

 

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