Manfred Schmidt (* 15. April 1913 in Bad Harzburg; † 28. Juli 1999 in Ambach am Starnberger See) war ein Comic-Zeichner und humoristischer Reiseschriftsteller.
Schmidt wuchs in Bremen auf. Als er 14 Jahre alt war, wurde seine erste Zeichentrickserie in der Zeitung Bremer Nachrichten veröffentlicht. Nach dem Abitur beschloss er in die Filmwirtschaft einzutreten, aber fand diese wenig ergiebig. Nach dem Besuch der Kunstgewerbeschule arbeitete er für den Ullstein Verlag. Das Zeichnen unterbrach er allerdings während des Zweiten Weltkrieges, erst gegen Ende des Krieges zeichnete er wieder Cartoons für die Armeezeitung Panzer Voran. In der Nachkriegszeit war er zunächst in der "Pinguin"-Redaktion bei Rowohlt beschäftigt.
Nachdem Schmidt die Superman-Comics kennen gelernt hatte, beschloss er, eine Parodie auf diese von ihm als primitiv und stumpfsinnig empfundene Erzählungsform zu fertigen: Nick Knatterton, eine gezeichnete Detektivgeschichte in Zeichentrickform für die Illustrierte Quick. Diese Serie wurde sehr erfolgreich und auch in Schmidts eigenem Zeichentrickfilmstudio verfilmt.
Manfred Schmidt arbeitete auch als Comic-Kritiker, schrieb mehrere Bücher über das Thema, und präsentierte andere Comicserien im Deutschen Fernsehen, natürlich mit ironischem Unterton. Des weiteren war er Verfasser mehrerer Reisebücher, wovon ausgewählte Geschichten unter anderem bei rororo wiederveröffentlicht wurden.
Mann | Deutscher | Autor | Literatur (20. Jh.) | Literatur (Deutsch) | Reiseliteratur | Geboren 1913 | Gestorben 1999
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"Manfred Schmidt (Comic-Zeichner)".
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