Manfred Kanther (* 26. Mai 1939 in Schweidnitz, Schlesien) ist ein deutscher Politiker (CDU).
Er war von 1993 bis 1998 Bundesminister des Innern.
Von 1994 bis 2000 war er dann Mitglied des Deutschen Bundestages.
Manfred Kanther war zuletzt (14. Wahlperiode 1998) über die Landesliste Hessen in den Deutschen Bundestag eingezogen.
Inzwischen ist seine Mitverantwortung juristisch bestätigt worden. Allerdings ließ Kanther auch im Prozess (2004) jegliches Schuldbewusstsein vermissen; er habe sich schließlich nicht persönlich bereichern, so seine Argumentation, sondern seine Partei unterstützen wollen.
Am 18. April 2005 wurde er erstinstanzlich vom Landgericht Wiesbaden zu einer Bewährungsstrafe von 18 Monaten und einer Geldbuße in Höhe von 25.000 Euro verurteilt. Kanther hat sich demnach der Untreue gemäß § 266 des Strafgesetzbuches schuldig gemacht. Kanther kündigte Revision an.
Siehe auch: Finanzskandal
Mann | Deutscher | Innenminister (Deutschland) | Bundestagsabgeordneter | CDU-Mitglied | CDU-Spendenaffäre | Corpsstudent | Geboren 1939
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