Manfred Kaltz (* 6. Januar 1953 in Ludwigshafen am Rhein) ist ein ehemaliger deutscher Fußballspieler. Der Außenverteidiger, der zwischen 1971 und 1991 581 Bundesligaspiele für den Hamburger SV sowie 69 Länderspiele für die deutsche Nationalmannschaft absolvierte, war vor allem für seine sogenannten „Bananenflanken“ bekannt.
Weil er gleich 53 seiner insgesamt 76 Tore per Strafstoß erzielte, erwarb sich Kaltz den Ruf eines Elfmeter-Spezialisten. Er schoss aber auch (Stand Nov. 2005) die meisten Eigentore in der Bundesliga. Er ist bis heute Rekordspieler der Hamburger und nach Karl-Heinz Körbel der Bundesligaspieler mit den zweitmeisten Spielen überhaupt. Zudem gilt er als der erfolgreichste Spieler in der Geschichte des HSV, mit dem er den DFB-Pokal 1976 und den DFB-Pokal 1987 gewann, 1977 den Europapokal der Pokalsieger gewann sowie 1979, 1982 und 1983 Deutscher Meister wurde. Seinen größten Triumph feierte Kaltz jedoch, als er ebenfalls 1983 mit den Hamburgern den Europapokal der Landesmeister gewann. Er spielte einen offensiven rechten Verteidiger mit großer Torgefährlichkeit und ging weite Laufwege. Seine berüchtigten Bananenflanken fanden häufig in Horst Hrubesch einen dankbaren Abnehmer.
Später war er als Co-Trainer in verschiedenen Vereinen (u.a. 2000/01 bei Eintracht Frankfurt) tätig. Zur Zeit leitet er eine Fußballschule im Norden Deutschlands.
Mann | Deutscher | Fußballspieler (Deutschland) | Fußballeuropameister | Geboren 1953
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