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Manfred Eigen (* 9. Mai 1927 in Bochum) ist ein deutscher Biophysiker und ehemaliger Direktor des Göttinger Max-Planck-Institutes für Biophysikalische Chemie.

Nach seinem Abitur 1944 am Humanistischen Gymnasium in Bochum (heute Gymnasium am Ostring) studierte Eigen Physik und Chemie an der Universität Göttingen. 1957 wurde er Direktor am heutigen Max-Planck-Instituts für biophysikalische Chemie.

Eigen erhielt 1967 zusammen mit Ronald George Wreyford Norrish und George Porter den Nobelpreis für Chemie. Ausgezeichnet wurden sie für ihre Studien über extrem schnell ablaufende chemische Reaktionen.

Eigens Name ist überdies mit der Theorie des Hyperzyklus verknüpft, der zyklischen Verknüpfung von Reaktionszyklen als Erklärung für die Selbstorganisation von präbiotischen Systemen, die er zusammen mit Peter Schuster im Jahre 1979 beschrieb.

1962 wurde Eigen mit dem Otto-Hahn-Preis für Chemie und Physik ausgezeichnet, 1994 verlieh ihm die Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften die Helmholtz-Medaille. Seit 2001 ist Manfred Eigen Ehrenmitglied der Ruhr-Universität Bochum.

Siehe auch


Veröffentlichungen


  • Manfred Eigen, Ruthild Winkler: Das Spiel. Piper Verlag. ISBN 3-492-20410-4
  • Manfred Eigen, Peter Schuster: The Hypercycle - A Principle of Natural Self-Organization, Springer-Verlag, Berlin, 1979
  • Manfred Eigen: Molekulare Selbstorganisation und Evolution (Self organization of matter and the evolution of biological macro molecules.) Naturwissenschaften 58 (10). 1971 465-523

Weblinks


Mann | Deutscher | Chemiker (20. Jh.) | Nobelpreisträger für Chemie | Pour le Mérite (Friedensklasse) | Geboren 1927

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