Managua ist die Hauptstadt des mittelamerikanischen Staates Nicaragua.
Die Stadt wurde im 16. Jahrhundert gegründet und ist seit 1858 Hauptstadt des Landes. Sie wurde 1931 und am 23. Dezember 1972 zu weiten Teilen durch Erdbeben zerstört. Anschließend wurde sie rund um das alte Zentrum herum, die heutige Area monumental, in der sich die Ruine der Kathedrale, der Nationalpalast, das Theater Ruben Dario und der neue Präsidentenpalast befinden, jeweils komplett wieder aufgebaut. Hurrikan Mitch richtete im Jahre 1998 weitere Zerstörungen an.
2001 betrug die Einwohnerzahl 1,039 Millionen Einwohner, das heißt, jeder fünfte Nicaraguaner wohnt in der Hauptstadt. Jedoch ist zu beachten, dass ein großer Anteil der Menschen, die sich in Managua aufhalten, nicht registriert sind und somit nicht berücksichtigt wurden.
Managua ist Verwaltungssitz des gleichnamigen Departmentos, ist Erzbischofssitz, beherbergt die Universidad Centro-Americana sowie weitere Hochschulen, Nationalarchiv, -bibliothek und -museum.
Der Flughafen der Stadt trägt den Namen Augusto C. Sandino International Airport.
Managua in nahuati bedeutet „dort wo es eine große Wasseroberfläche gibt“ und bezieht sich auf die großen Seen und Lagunen der Hauptstadt, die sich etwa 20 km am Südufer des Lago Xolotlan (Managuasee) entlangzieht.
Hauptstadt in Mittelamerika | Ort in Nicaragua
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