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Maluku
 

Maluku
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Fläche: 42.853 km²
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Einwohner: 1,286.000
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Bevölkerungsdichte: 30 Einwohner/km²
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Hauptstadt: Ambon
Maluku ist eine indonesische Provinz. Nach der Abtrennung von Maluku Utara besteht die Provinz aus den südlichen Inseln der Molukken.

Die wichtigsten Inseln sind Ambon, Seram, Buru, die Banda-Inseln, die Kai-Inseln, die Aru-Inseln, Wetar und die Tanimbar-Inseln.

Die Bevölkerung setzt sich zu annähernd gleichen Teilen aus 58 %Christen und 39 % Moslems zusammen, was in jüngerer Vergangenheit zu bürgerkriegsähnlichen Unruhen, insbesondere auf der Insel Ambon geführt hat. Ethnisch zählen die Bewohner meist zu den Malaien oder Alfuren.

1512 kamen die Portugiesen als erste Europäer an, im 17. Jahrhundert fiel die Region an die Niederlande. Im Zweiten Weltkrieg wurde sie von den Japanern nach der Schlacht von Ambon (1942) besetzt. Nach dem Krieg verhandelte die Bevölkerung mit den Niederländern über die Unabhängigkeit und rief 1950 die Republik Maluku Selatan (Republik der Südmolukken) aus. Die indonesische Armee eroberte das Gebiet und verleibte es dem neuen Staat ein. 1998/99 und erneut ab 2002 kam es zu Spannungen und Konflikten zwischen Christen und Moslems, die tausende Todesopfer und hunderttausende Flüchtlinge forderten.

Siehe auch: Administrative Gliederung Indonesiens

Indonesische Provinz

Maluku (Indonesian province) | Maluku | Maluku | Maluku

 

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