Dieser Artikel behandelt Erzbischof Makarios, Staatsoberhaupt von Zypern, weiteres siehe: Makarios (Begriffsklärung)
Muskos wurde nach einem Theologie-Studium in Athen orthodoxer Priester und wurde 1948 zum Bischof von Kition und 1950 zum Erzbischof von Zypern berufen. Als Erzbischof wurde er als Makarios III. bezeichnet und bekam den Titel Ethnarch (auf deutsch Volksführer) von Zypern.
Er schloss sich danach dem Kampf zur Befreiung Zyperns von den britischen Kolonialtruppen an und ging ein Bündnis mit General Grivas ein. Fast 600 Menschen starben bei den Kämpfen, bis Makarios III. im Jahr 1960 das Präsidentenamt des nun unabhängigen Zypern übernehmen konnte.
14 Jahre später wurde er 1974 durch einen Militärputsch gestürzt, der von der damaligen Junta Griechenlands betrieben wurde. Andauernde innenpolitische Konflikte um die zyprische Verfassung - der Anschluss an Griechenland war verboten, und die Türken Nordzyperns hatten recht weitreichende Autonomierechte - waren der Vorwand dafür gewesen. Die Abspaltung Nordzyperns und die folgende Teilung der Insel resultierten aus diesem Putsch.
Im Dezember 1974 kehrte er noch einmal in das Amt zurück, das er bis zu seinem Tode inne hatte.
Siehe auch Liste der Staatsoberhäupter von Zypern
Mann | Orthodoxer Bischof (20. Jh.) | Präsident (Zypern) | Zyprer | Geschichte Zyperns | Geboren 1913 | Gestorben 1977
Makàrios III | Makarios | Αρχιεπίσκοπος Μακάριος Γ' | Makarios III | Makarios III | Makarios III | Makarios III | Arcivescovo Makarios III di Cipro | マカリオス3世 | Makarios III | Makarios III | Архиепископ Макариос III
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"Makarios III. (Zypern)".
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