| Wappen | Karte |
|---|---|
| kastel_wappen_gross.jpg Wappen | Karte Wiesbaden in Deutschland.png |
| Basisdaten | |
| Bundesland: | Hessen |
| Regierungsbezirk: | Darmstadt |
| Kreisfreie Stadt: | Wiesbaden |
| Geografische Lage: | |
| Höhe: | ?? |
| Fläche: | ?? km² |
| Einwohner: | 11.715 (Stand: 1. Jan. 2004) |
| Bevölkerungsdichte: | ?? Einwohner je km² |
| Postleitzahl: | 55252 |
| Vorwahl: | 06134 |
| Kfz-Kennzeichen: | WI |
| Gemeindeschlüssel: | 06 4 14 000 (Wiesbaden) |
| Stadtteil seit: | 25. Juli 1945 |
| Adresse der Ortsverwaltung: | St. Veiter Platz 1, 55246 Mainz-Kostheim |
| Website: | Kastel |
| Politik | |
| Ortsvorsteher: | ? (Partei) |
Der Grund für den Wechsel der Mutterstadt liegt in der Grenzziehung der Besatzungszonen nach dem Zweiten Weltkrieg und den sich daraus ergebenen Landesgrenzen. Dieses Schicksal der sechs rechtsrheinischen Stadtteile von Mainz ist bis heute Gegenstand heftiger lokalpatriotischer Debatten (siehe hierzu auch: Rivalität zwischen Mainz und Wiesbaden). Viele Kasteler fühlen sich dennoch nicht als Wiesbadener, sondern als Mainzer, was abgesehen von der administrativen Zugehörigkeit auch der Lebenswirklichkeit entspricht, da die Wiesbadener Innenstadt rund 10 km entfernt liegt, die Mainzer dagegen gleich auf der anderen Rheinseite. Als symbolische Geste durften die drei Stadtteile aber das Präfix „Mainz-...“ behalten. Ein Kuriosum sind die Ortseingangsschilder, auf denen zu lesen ist: Landeshauptstadt Wiesbaden Stadtteil Mainz-Kastel.
Kastel wurde in den Jahren ab 1792 als Brückenkopf von der französischen Revolutionsarmee unter General Custine, später von Napoleon, militärisch befestigt, später ab 1816 weiter als Festung von Österreich und Preußen verbessert ausgebaut (Bundesfestung Mainz). Kastel erhielt 1839 Anschluss an eine der ersten deutschen Eisenbahnen, die Taunusbahn von Frankfurt am Main über Höchst und Kastel nach Wiesbaden.
In Kastel befindet sich der nördlichst gelegene römische Ehrenbogen, der bisher gefunden werden konnte.
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"Mainz-Kastel".
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