| Maikong | ||||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| : | Raubtiere (Carnivora) |
| : | Hundeartige (Canoidea) |
| : | Hunde (Canidae) |
| : | Echte Hunde (Canini) |
| : | Cerdocyon |
| : | Maikong |
In Gestalt und Größe gleicht der Maikong den meisten anderen Füchsen. Er hat eine Kopfrumpflänge von 65 cm, hinzu kommen knapp 30 cm Schwanz. Sein Fell ist oberseits graubraun und unterseits weiß gefärbt. Im Bereich des Gesichts und der Beine hat es manchmal einen rötlichen Anflug. Die Spitzen von Ohren und Schwanz sind schwarz.
Der Maikong ist ein Bewohner von Wäldern. Er lebt sowohl im amazonischen Regenwald wie in den gemäßigten Wäldern Argentiniens. Verbreitet ist er über ganz Südamerika östlich der Anden und nördlich von Patagonien.
Der englische Name dieses Fuchses, "Crab-eating Fox", legt eine Ernährung des Maikongs von Krebsen nahe. Tatsächlich hat man in Feuchtgebieten Paraguays manche Maikongs beobachtet, die sich auf solche Kost spezialisiert haben, doch es ist für die Art nicht typisch. Mäuse, Vögel, Eidechsen, Frösche, Fische und Insekten werden gefressen, ebenso pflanzliche Beikost wie Früchte und Beeren.
Maikongs sind nachtaktiv. Sie leben in monogamen Paarbindungen. Ihr Wurf umfasst drei bis sechs Welpen, die von beiden Partnern umsorgt werden.
Neben dem Namen Maikong, der vermutlich einer indianischen Sprache entstammt, sind folgende Namen gelegentlich in Gebrauch:
Krabberæv | Crab-eating Fox | Cerdocyon thous | Renard des savanes | שועל הסרטנים | Maikongas | Майконг | Krabbätarräv