Ein Magnetstreifen ist ein Streifen, der mit einem magnetischen Metalloxid überzogen ist.
Ein Magnetstreifen kommt üblicherweise auf der Rückseite einer Karte (z. B. Scheckkarte oder Kreditkarte) zur Anwendung, wenn zur Verarbeitung von Vorgängen mit dieser Karte deren Daten elektronisch ausgelesen werden sollen.
Üblich ist der Aufbau des Magnetstreifens nach einer ISO-Norm, die 3 Datenspuren vorsieht.
Anders als allgemein angenommen wird, ist die PIN einer Scheckkarte nicht auf dem Magnetstreifen vermerkt.
Die PIN liegt nur bei der kartenausgebenden Bank als Hash-Wert vor und wird mit dem (z. B. am Geldautomaten) Hash-Wert einer Transaktionsnachricht verglichen.
Magnetkartenlesegeräte kann man für einfache Anwendungen, ähnlich den Barcodelesegeräten, einfach in eine PC-Tastatur einschleifen und so die Daten auslesen.
Für Magnetstreifen gibt es zwei verschiedene Varianten. Diese werden mit HiCo (High Coercitivity) und LoCo (Low Coercitivity) bezeichnet. Sie unterscheiden sich in der Magnetfeldstärke mit denen sie beschrieben werden können:
Magnetstreifen wurden Anfang der 1970er Jahre auch auf Magnetkontenkarten aufgebracht. Diese Kontenkarten wurden bei Buchhaltungsautomaten verwendet. Es waren dabei auf dem Magnetstreifen die Daten gespeichert, die daneben in Klartext standen.
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