1876 entdeckte John Kerr (1824-1907) eine Drehung der Polarisationsebene von Licht, das an ferromagnetischen Metalloberflächen reflektiert wird. Die Änderung des reflektierten Lichts in Abhängigkeit vom Magnetfeld wird als magneto-optischer Kerr-Effekt (MOKE) bezeichnet. Der magnetooptische Kerr-Effekt tritt in drei unterschiedlichen Formen auf, die sich durch die Lage des Magnetfelds in Bezug zur Einfallsebene des Lichts definieren. Dieser Effekt ist Grundlage für die magneto-optische Kerr-Spektroskopie und die magnetooptische Datenspeicherung. Neben den linearen magneto-optischen Kerr-Effekten existiert auch ein nichtlinearer magneto-optischer Kerr-Effekt (NOMOKE), bei dem die Polarisationsebene des in einem nichtlinearen optischen Effekt an der magnetischen Oberfläche erzeugten Lichtes in Abhängigkeit von einem Magnetfeld gedreht wird.
Siehe auch: Magnetooptik
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"Magnetooptischer Kerr-Effekt".
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