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Magdeburg-Cracau ist ein Stadtteil Magdeburgs östlich der Elbe.
Cracau wird im Westen begrenzt durch die alte Elbe, die als Nebenarm der Stromelbe die Rotehorn-Insel einschließt. Im Süden schließt sich der Stadtteil Magdeburg-Prester an.
Östlich finden sich die Kleingartenkolonien von Puppendorf und nachfolgend der Ehle-Umflutkanal, der Bestandteil der Regulierungsanlage des Elbpegels ist, zu dem auch das Pretziener Wehr gehört.
Im Norden schließt sich Magdeburg-Brückfeld an. In Cracau befindet sich das Krankenhaus "Pfeiffersche Stiftungen".
Gegründet wurde Cracau von Slawen auf zwei weitgehend vor Hochwasser geschützten Grünsandinseln, etwa im Bereich des heutigen Mühlbergs und der südlichen Burchardstraße. Erstmals urkundlich erwähnt wurde der Ort als Cracove in einer Chronik fränkischer Könige 806.
1158 kamen auf Initiative des Erzbischofs Wichmann holländische Deichbau- und Entwässerungsfachleute nach Cracau und bauten unter anderem den Klusdamm. Im gleichen Jahr stellte der Domprobst Gerhard zwecks Urbarmachung den einheimischen Siedlern Burchard und Simon Land zur Verfügung.
Im Jahre 1164 erfolgte auf dem Petersilienberg der Bau der dem holländischen Nationalheiligen geweihten Kirche Sankt-Briccius und eines noch heute erhaltenen Wehrturms.
In den Jahren 1629 und 1631 erfolgte eine weitgehende Zerstörung des Ortes durch kaiserliche Truppen im Dreißigjährigen Krieg. Auch die Kirche wurde vernichtet. 1681 erfolgte der Neubau der Kirche etwas nördlich vom ursprünglichen Standort als Anbau am Wehrturm. Cracauer Wasserfall.JPG
1910 erfolgte die Eingemeindung Cracaus nach Magdeburg.
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