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Macchia01.jpg auf Korsika
Die dicht geschlossenen Bestände links vorne und im Tal entsprechen einer Macchie, das locker stehende niedrige Buschwerk am Gegenhang ist eine Garigue]] Macchia.jpg Die Macchie (ital. macchia, franz. maquis „Dickicht, Gebüsch“) ist eine immergrüne sekundär entstandene Gebüschformation der Hartlaubvegetation des Mittelmeerraumes. Jahrtausende übermäßiger Nutzung durch den Menschen (Beweidung, Holzentnahme, Abbrennen) führten hier zur Degradation der normalerweise die Landschaft bestimmenden Hartlaub-Eichenwälder zu mehr oder weniger dem Niederwald ähnelnden Formationen. Die Macchie ist extrem durch Waldbrände gefährdet; nach einem solchen Schadensfeuer wächst jedoch auf der gleichen Fläche innerhalb weniger Jahre genau die gleiche Pflanzengesellschaft wieder heran.

Durch noch intensivere Nutzung der Macchie entsteht erst die Garigue, dann die Phrygana.

In der Blütezeit vieler bestandsbildender Pflanzen von März bis Mai wird ein besonders aromatischer Duft verströmt.

Pflanzenarten


Die typische Macchie setzt sich aus 1 bis 3 m hohen immergrünen Sträuchern und Baumsträuchern zusammen, die ein dichtes Gestrüpp bilden, wobei eine Bodenflora größtenteils fehlt. Typische Arten dieser Pflanzengesellschaft sind etwa:

Siehe auch


Maquis (französische Widerstandsbewegung im Zweiten Weltkrieg)

Ökosystem | Natur (Sizilien) | Sardinien

Maquis | Maquis shrubland | Macchia | Maquis (botanique) | Macchia mediterranea | Maquis (struiken) | Makia | Macchia

 

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