RheinEnergieStadion Köln 002.jpg | RheinEnergieStadion Köln 001.jpg | Confed1.JPG]]
Das RheinEnergieStadion ist eine Konzert- und Wettkampfstätte in Köln-Müngersdorf. Sein Vorläufer war das 1923 an gleicher Stelle erbaute „Müngersdorfer Stadion“, welches 1975 neu errichtet wurde. Durch einen Sponsorenvertrag trägt das Stadion derzeit den Namen des Kölner Energieversorgers RheinEnergie.
Umgeben ist das Stadion seit dem ursprünglichen Bau von anderen Sportanlagen: Eine Radrennbahn (Albert-Richter-Stadion), mehrere Fußballplätze, ein Freibad, ein Reitstadion sowie das Trainingsgelände des ASV Köln (Leichtathletik). Westlich angrenzend befindet sich das Gelände der 1947 gegründeten und seit 1960 hier residierenden Deutschen Sporthochschule. Ergänzt wird es durch ein großzügiges Umfeld an Grünflächen vor und hinter dem Stadion.
Anfang der 20er Jahre wurden solche Sportstätten erstmals verstärkt planmäßig durch Kommunen angelegt. Es ist Teil eines gesamten städtebaulichen Ensembles und lässt sich so in eine Reihe mit dem Stadion Rote Erde in Dortmund oder dem Wedaustadion in Duisburg stellen. Selbst die Anbindung durch die Straßenbahn war bereits miteingeplant. Damit gehörte es zu Westdeutschlands modernsten Stadien seiner Zeit. Für 1936 dachte man schon über die Austragung der Olympischen Spiele nach.
Zur Fußball-Weltmeisterschaft 1974 war ein Neubau an gleicher Stelle geplant. Dieser war dann jedoch zu teuer, sodass Köln kein Austragungsort der WM wurde. Der dann in etwas kostengünstigerer Form errichtete Neubau mit 61.000 Zuschauerplätzen wurde 1975 eröffnet. Dieses Stadion war das erste in Deutschland, bei dem sämtliche Zuschauerplätze überdacht waren, was mittlerweile bei Um- und Neubauten Standard ist.
Das heutige Stadion wurde 2003 fertig gestellt. Diesmal wurde das Stadion etappenweise neu errichtet, sodass ein Umzug des FC Köln während der Bauzeit nicht nötig war; allerdings war die Zuschauerkapazität zwei Jahre lang eingeschränkt. Im Gegensatz zu seinen Vorläuferbauten weist es keine Leichtathletikanlagen mehr auf. Das knapp 51.000 Zuschauer fassende Stadion ist im Jahr 2006 einer der zwölf Austragungsorte der Fußball-Weltmeisterschaft in Deutschland gewesen.
Das RheinEnergieStadion wurde 2005 vom IOC (Internationales olympisches Komitee) und der Internationalen Vereinigung Sport- und Freizeiteinrichtungen e.V. mit einer Bronze-Medaille als eine der besten Sportstätten weltweit ausgezeichnet. Beteiligt an diesem Wettbewerb hatten sich insgesamt 93 Stadien und Sportstätten aus 25 Ländern.
| So, 11. Juni 2006, 21 Uhr, Gruppe D | |||
| Flag of Angola.svg Angola | - | Flag of Portugal.svg Portugal | 1 (0:1) |
| Sa, 17. Juni 2006, 18 Uhr, Gruppe E | |||
| flag of the Czech Republic.svg Tschechien | - | flag of Ghana.svg Ghana | 2 (0:1) |
| Di, 20. Juni 2006, 21 Uhr, Gruppe B | |||
| Flag of Sweden.svg Schweden | - | flag of England.svg England | 2 (0:1) |
| Fr, 23. Juni 2006, 21 Uhr, Gruppe G | |||
| flag of Togo.svg Togo | - | Flag of France.svg Frankreich | 2 (0:0) |
| Mo, 26. Juni 2006, 21 Uhr, Achtelfinale | |||
| Flag of Switzerland.svg Schweiz | - | Flag of Ukraine.svg Ukraine | 3_n._E._.280:0.29 |
Deutsches Fußballstadion | Stadtbezirk Köln-Lindenthal | Bauwerk in Köln | Kultur (Köln) | Sport (Köln)
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