Das Münchhausen-Trilemma (auch Albert-Trilemma oder Friessches Trilemma, nach Hans Albert bzw. Jakob Friedrich Fries) ist ein Theorem des Kritischen Rationalismus. Es besagt, dass jede Letztbegründung, d.h. jeder unbezweifelbar gültige Beweis einer Aussage an einem der drei folgenden Gründe scheitern müsse:
Bereits in der Antike wurde diese Problematik von Sextus Empiricus aufgeworfen. Direkt mit dem Münchhausen-Trilemma verwandt ist die Frage, ob eine Letztbegründung möglich ist.
Eine Lösungsmöglichkeit der Trilemmas, die keine dogmatische Setzung von wahren Sätzen benötigt, besteht in der Protokollsatzlehre des logischen Positivismus. Demnach lassen sich Sätze auch durch Wahrnehmungserlebnisse begründen, deren Evidenz unmittelbar klar ist. Insbesondere bei Popper findet sich eine umfangreiche Kritik an diesem Vorhaben, die im wesentlichen auf dem Universalienproblem beruht.
Die vielversprechendste Lösungsmöglichkeit ist möglicherweise in der Diskursethik enthalten, welche vereinfacht auf der Erkenntnis der Unmöglichkeit aufbaut, zu bezweifeln, dass man zweifeln kann.
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"Münchhausen-Trilemma".
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