Muellersches_Volksbad_March_2006.jpg Das Müllersche Volksbad in München, finanziert vom Ingenieur und Münchner Bürger Karl Müller, erbaut von 1897 bis 1901 in barockisierendem Jugendstil nach einem Entwurf des Architekten Karl Hocheder (* 7. März 1854 in Weiherhammer, † 21. Januar 1917 in München) war zur Bauzeit das modernste und teuerste (1,8 Millionen Goldmark) Bad der Welt und zählt mit seinem beeindruckenden Tonnengewölbe über der Schwimmhalle nach gründlicher Sanierung heute wieder zu den schönsten Hallenbädern Europas.
Der behutsam modernisierte Komplex beherbergt jetzt neben dem ehemaligen „Damen-“ und „Herrenbecken“, die mit neuester Schwimmbadtechnik nachgerüstet wurden, auch eine finnische Sauna, ein römisch-irisches Schwitzbad, ein Türkisches Bad, Solarien und das Café Stör. Großteils original erhalten ist die aufwändige Innenausstattung in Barock- und Jugendstilformen, beispielsweise die hölzernen Umkleidekabinen.
Das Bad liegt in der Au zwischen Isar und Auer Mühlbach in unmittelbarer Nähe des Deutschen Museums und der Ludwigsbrücke. Von den S-Bahn-Stationen Isartor und Rosenheimer Platz (alle Linien) sind es etwa fünf Minuten Fußweg zum Bad.
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