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Fredersdorfer Mühlenfließ

Müggelsee
Lage_Mueggelsee_in_Berlin.png
Lage vom Müggelsee in Berlin
Seen-suedost-berlin.png
Seengebiete im Südosten Berlins
Lage: Mitteleuropa, Deutschland, Berlin
geografische Lage:
Fläche: 7,4 km²
maximale Tiefe: ca. 8 m
Zuflüsse: Spree,
Abflüsse: Spree
Größere Städte am Ufer: Berlin-Rahnsdorf, Berlin-Friedrichshagen
Besonderheiten: ?

Der Müggelsee ist der größte der Berliner Seen. Vielfach findet man die Bezeichnung Großer Müggelsee, da er mit dem Kleinen Müggelsee einen Bruder hat, der allerdings lediglich 0,16 km² umfasst. Der Müggelsee gehört zum Berliner Bezirk Treptow-Köpenick, die Ortsteile Friedrichshagen, Rahnsdorf und Müggelheim grenzen an den See.

Müggelsee_1.JPG Der See dehnt sich über 7,4 km² aus (max. 4,3 km lang; 2,6 km breit) und ist bis zu 8 Meter tief. Der See und die am Südrand gelegenen Müggelberge, mit 115 m die höchsten Berliner Erhebungen, entstanden während des Pleistozäns. Auf dem sogenannten Kleinen Müggelberg wurde 1961 der vielbesuchte Müggelturm errichtet, der einen weitreichenden Ausblick über den See und die Wälder bis hin zur Silhouette Berlins bietet.

Durch den Müggelsee fließt die Spree, die auf den Teilstücken Dämeritzsee - Müggelsee und Müggelsee - Köpenick als Müggelspree bezeichnet wird. Das am Nordufer des Müggelsees gelegene Wasserwerk Friedrichshagen entnimmt dem See einen Großteil seines Rohwassers. Außerdem befinden sich zahlreiche Tiefbrunnen in Ufernähe, die neben einem geringen Anteil Grundwasser vor allem Uferfiltrat fördern.

Die ersten Nennungen des Wortbestandteils „Müggel“ finden sich laut Gerhard Schlimpert im „Codex diplomaticus Brandenburgensis“: 1394 als den Tyns in der Miggel und 1487 als von der Miggelseh. Die Etymologie bleibt unklar. Die traditionelle Ableitung aus dem urslawischen mogyla = Grab, Grabhügel, Erdhügel weist Schlimpert als nicht haltbar zurück. Wahrscheinlicher sei eine vorslawische, germanische (?) Herkunft aus der indoeuropäischen Wurzel migh-, mighla = Nebel, Wolke, wozu beispielsweise das niederländische miggelen = staubregnen gehöre. Den Wortbestandteil „Heim“ im Namen des heutigen Berliner Ortsteils Müggelheim brachten nach Schlimperts Analysen um 1750 Pfälzer Siedler bei der Anlage des Dorfes aus ihrer Heimat Odernheim mit.

Siehe auch: Regionalparks in Brandenburg und Berlin, Tourismus in Brandenburg

Literatur


  • Gerhard Schlimpert: Brandenburgisches Namensbuch. Teil 3. Die Ortsnamen des Teltow . Hermann Böhlaus Nachf., Weimar 1972, Zitate Seite 138f
  • Theodor Fontane: Wanderungen durch die Mark Brandenburg. Der Müggelsee

Weblinks


See in Berlin

Müggelsee | Müggelsee

 

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