| Wappen | Karte |
|---|---|
| Wappen_moelln.png | Karte_Moelln_in_Deutschland.png |
| Basisdaten | |
| Bundesland: | Schleswig-Holstein |
| Kreis: | Herzogtum Lauenburg |
| Fläche: | 25,05 km² |
| Einwohner: | 18.494 (31. Dezember 2004) |
| Bevölkerungsdichte: | 738 Einwohner je km² |
| Höhe: | 13 m ü. NN |
| Postleitzahlen: | 23871 - 23879 |
| Vorwahl: | 04542 |
| Geografische Lage: | |
| Kfz-Kennzeichen: | RZ |
| Gemeindeschlüssel: | 01 0 53 090 |
| Adresse der Stadtverwaltung: | Wasserkrüger Weg 16 23879 Mölln |
| Offizielle Website: | www.moelln.de |
| Politik | |
| Bürgermeister: | Wolfgang Engelmann (SPD) |
Mölln ist eine Stadt im Kreis Herzogtum Lauenburg im Südosten Schleswig-Holsteins.
1900 wurde der Elbe-Lübeck-Kanal eingeweiht. 1929 bis 1931 diente die Möllner ehemalige Unteroffiziersvorschule als Aufnahmelager für insgesamt 5650 deutschstämmige Mennoniten aus der Sowjetunion, von denen die meisten weiter in die USA und nach Brasilien auswanderten. 1933 wurde mit dem Bau der Heeresmunitionsanstalt (MUNA) begonnen, die ein Gebiet von 213 ha umfasste und in der zeitweilig über 2.000 Menschen, darunter während des Krieges viele Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter aus Osteuropa, beschäftigt waren.
Nach dem Ende des 2. Weltkrieges wuchs die Einwohnerzahl erheblich durch Flüchtlinge und Vertriebene aus den ehemaligen deutschen Ostgebieten, die MUNA wurde zum Wohngebiet „Waldstadt”.
1970 wurde die Stadt anerkannt als Kneippkurort. Am 23. November 1992 sterben drei Türkinnen, darunter zwei Kinder, bei einem Brandanschlag auf ein Wohnhaus. Verantwortlich für den Anschlag waren Neonazis.