| Wappen | Karte | bgcolor="#FFFFFF" | Wappen at moedling.jpg | map at mödling.png | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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- | Basisdaten | - bgcolor="#FFFFFF" | Bundesland: | Niederösterreich | - bgcolor="#FFFFFF" | Bezirk: | Mödling | - bgcolor="#FFFFFF" | Fläche: | 9,95 km² | - bgcolor="#FFFFFF" | Einwohner: | 23.288 | - bgcolor="#FFFFFF" | Bevölkerungsdichte: | 2.050 Einwohner/km² | - bgcolor="#FFFFFF" | Höhe: | 246 m ü. NN | - bgcolor="#FFFFFF" | Postleitzahlen: | 2340 (Hauptpostamt), 2342 (Bahnhofspostamt) | - bgcolor="#FFFFFF" | Vorwahlen: | 02236 | - bgcolor="#FFFFFF" | Geografische Lage: | - bgcolor="#FFFFFF" | KFZ-Kennzeichen: | MD
| - bgcolor="#FFFFFF" | Amtliche Gemeindekennzahl: | 31717 | - bgcolor="#FFFFFF" | Adresse der Gemeindeverwaltung: | Pfarrgasse 9, 2340 Mödling | - bgcolor="#FFFFFF" | Website: | www.moedling.at | - | Politik | - bgcolor="#FFFFFF" | Bürgermeister: | LAbg Hans Stefan Hintner | (ÖVP)
- bgcolor="#FFFFFF" | Gemeinderat: | 41 Mitglieder: 18 ÖVP, 12 SPÖ, | 7 Grüne, 2 WfM, 2 FPÖ
- bgcolor="#FFFFFF" | Stadtrat: | 12 Mitglieder: 6 ÖVP, 4 SPÖ, 2 Grüne | |||||
Ein großer Teil des Gemeindegebietes ist bewaldet. Es gehört zum Naturschutzgebiet Föhrenberge.
An den Hängen des Wienerwaldes sind zahlreiche Weingärten mit den zugehörigen Heurigen in der Stadt. Das Weinbaugebiet gehört zur Thermenregion.
Im Norden und Osten ist es mit den Gemeinden Maria Enzersdorf und Wiener Neudorf zusammengewachsen. Im Süden grenzt es an Gumpoldskirchen, von dem es aber vom Eichkogel, der eine besondere Flora aufweist, getrennt wird. Im Westen führt eine Straßenverbindung durch die Vorderbrühl, die früher ein eigener Ort war in die Hinterbrühl. Die Brühlerstraße führt durch ein enges Tal, die so genannte Klausen, wo oberhalb auf der einen Seite die Burgruine Mödling steht. Die andere Seite der Klausen wird vom Kalenderberg gebildet, wo sich auf der Rückseite die Burg Liechtenstein erhebt. Am Beginn wird die Klausen von der Ersten Wiener Hochquellenwasserleitung mittels eines gemauerten Aquäduktes überquert. Auf den schroffen Felsen stehen die für den Wienerwald typischen Schwarzföhren.
Die ersten Siedlungsfunde gehen schon bis in die Jungsteinzeit zurück, wie ein Grabfund einer Doppelbestattung zeigt. Viele Funde wurden auch auf dem Kalenderberg aus der Hallstattzeit gemacht. In der Nähe des Bahnhofs fand man römische Münzen und ein Grab.
Nach dem Sieg Karls dem Großen über die Awaren im Jahr 803 setzte die Besiedlung aus dem bayrisch-fränkischen Raum ein. Dies zeigt ein awarisches Gräberfeld mit über 500 Gräbern an der goldenen Stiege.
Die erste urkundliche Erwähnung war 8. September 903 im Zuge eines Gutstausches zwischen zwei Bischöfen als MEDILIHHA ULTRA MONTEM COMMIGENUM. Die Siedlung dürfte aber im Jahr 907 schon wieder zerstört worden sein. Erst nach der Schlacht auf dem Lechfeld dürfte die endgültige Besiedlung durch die Bayern begonnen haben.
Danach war Mödling auch einige Zeit Sitz einer Nebenlinie der Babenberger auf der heutigen Burgruine Mödling. Im Jahr 1177 erhält der Sohn von Heinrich II. Jasomirgott, Heinrich von Mödling, die Herrschaft die ein Gebiet von Liesing bis zur Piesting und Bruck umfasste. Das bezeugen Unterlagen, die sich im Stift Heiligenkreuz befinden. Nachdem das Interesse auf der Burg Mödling mehr auf Kunst und Kultur als auf dem Herrschen lag, war hier des öfteren auch Walther von der Vogelweide zu Gast. Die heutige Othmarkirche und der davor stehende Karner wurden gegen Ende des 12. Jahrhunderts erbaut.
Bereits in dieser Zeit war Mödling ein bedeutender Weinort. Neben Langenlois war Mödling einer der bedeutendsten in ganz Niederösterreich.
Unter Herzog Albrecht II. wurde Medlich, wie es damals hieß, im Jahre 1343 zum Markt erhoben.
Bei der ersten Türkenbelagerung 1529 wurde ein großer Teil der Stadt ein erstes Mal zerstört. Auch 1679 starben viele Einwohner an der Pest. Bei der zweiten Türkenbelagerung wurde ein Großteil der Bewohner niedergemetzelt. Da bei der zweiten Pestepidemie 1713 nur 22 Bewohner starben, wurde als Dank die Dreifaltigkeitssäule oder Pestsäule, wie sie heute genannt wird, erbaut.
Am 18. November 1875 wurde der Markt Mödling zur Stadt erhoben.
Nach dem Anschluss Österreichs 1938 wurde der Ort in die Stadt Wien zum 24. Bezirk eingemeindet. Erst 1954 wurde der Ort wieder eigenständig und fiel wieder an Niederösterreich zurück.
Siehe auch: Geschichte Niederösterreichs, Geschichte des Wienerwalds.
| Mandatsverteilungen bei Gemeinderatswahlen | bgcolor="#FFFFFF" | Wahl | ÖVP | SPÖ | Grüne | WfM (1) | FPÖ | LIF | M 2000 (2) | bgcolor="#FFFFFF" | 2005 | 18 | 12 | 7 | 2 | 2 | -- | -- | bgcolor="#FFFFFF" | 2000 | 15 | 10 | 5 | 5 | 4 | 1 | 1 | bgcolor="#FFFFFF" | 1995 | 16 | 8 | 2 | 7 | 4 | 4 | -- | bgcolor="#FFFFFF" | 1990 | 17 | 11 | 1 | 10 | 2 | -- | -- |
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Die Autobahnanschlussstelle Mödling an die Südautobahn A2 ist zugleich die Anschlussstelle für die Shopping City Süd außerhalb der Stadt.
Das Kurzparksystem ist Mitglied bei m-parking.
Historisch ist in Bezug auf Verkehr noch die ehemalige elektrische Straßenbahn in die Hinterbrühl, sowie der 360er der Wiener Linien, der über Maria Enzersdorf, Brunn und Perchtoldsdorf nach Rodaun führte.
Neben der Stadt selbst gibt es das Naturschutzgebiet am Eichkogel, der auf seinen Halbtrockenrasen seltene Pflanzen, wie das vom Aussterben bedrohte Knollen-Brandkraut ( Phlomis tuberosa) und andere beherbergt. Aber auch in den Felsen der Klausen wachsen seltene Pflanzen, wie die Mödlinger Federnelke (Dianthus plumarius subsp. neilreichii), die erst Mitte des 19. Jh. von dem Botaniker August Neilreich entdeckt wurde oder der Deutsche Alant (Inula Germanica).
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