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Der Möbelbau gehört zu den ältesten Tätigkeiten der menschlichen Kulturgeschichte.

Hatte er ursprünglich den Charakter einer vorwiegend handwerklichen - teilweise auch künstlerischen - Tätigkeit, so brachte vor 2-3 Jahrhunderten die Maschinentechnik und die industrielle Produktion eine starke Umwälzung. Statt der früheren Herstellung von Einzelstücken, die heute dem obersten Preissegment vorbehalten ist, überwiegt heute

Entsprechend hat sich auch der Beruf des Tischlers bzw. Schreiners einerseits auf industrielle Fertigung in Montagebetrieben verlagert, andrerseits auf den Bereich von Sonderanfertigungen. Gleichzeitig mit der Spezialisierung der Holzberufe hat in den letzten Jahrzehnten das Heimwerken einen starken Aufschwung genommen.

Für die Herstellung von Stilmöbeln nützte man die Maschinenkraft im 18. und 19. Jahrhundert nur zur Rationalisierung der Handarbeit. Erst der Bugholzstuhl des rheinischen Tischlers Thonet mit im Wasserdampf gebogenen Buchenholz war für die Mechanisierung geeignet - und gleichzeitig ein billiges, stabiles und zerlegbares Paketmöbel. Für modernere Formgebung und Produktionsweise wurden in den 1920er Jahren die Sperrholz- und Stahlrohrmöbel typisch. Später kamen verstellbare Möbel

Hinsichtlich der Endprodukte kann der Möbelbau in folgende Bereiche gegliedert werden:

  • Kastenmöbel (Schränke und Truhen, Regale usw.)
  • Tafelmöbel (Tische, Pulte, Anrichten usw.)
  • Sitz- und Liegemöbel (Sessel, Bett, Liege, Fauteuil),
  • die sich aber bei Büro-, Garten- und Küchenmöbeln sowie für die Einrichtung von Geschäftslokalen überschneiden.

Siehe auch:

Bauwesen (Teilgebiet) | Möbelstück | Wohnung

 

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