Sprakel ist der nördlichste und mit ca. 2.700 Einwohnern zugleich auf die Einwohnerzahl bezogen auch der kleinste Stadtteil von Münster in Westfalen. Er gehört zum Stadtbezirk Nord, liegt ca. 9 km vom Stadtzentrum von Münster entfernt und ist ein typischer Wohnvorort. Insgesamt ist dieser Stadtteil sehr landwirtschaftlich orientiert, was auch die große Fläche von ca. 22,5 km² erklärt.
Bis 1975 zum Amt St. Mauritz gehörig, wurde Sprakel erst im Zuge der Gebietsreform zum 1. Januar 1975 in die Stadt Münster eingemeindet.
Neben den landwirtschaftlichen Höfen gab es nun auch zunehmend Arbeiterhäuser und von 1960 bis zum Ende der 70er Jahre nahm die Bebauung vor allem westlich der Sprakeler Straße stetig zu. So entstand hier ein kleines Ortsteilzentrum, wo sich neben einer Grundschule und einem Kindergarten auch das Zentrum der Pfarrgemeinde St. Marien ansiedelte.
Im Juli 2002 wurde nach fast 40-jähriger Planung die Umgehungsstraße für die B 219 fertiggestellt. Damit wurde der Ortskern Sprakels vom Verkehrsaufkommen erheblich entlastet und der Wohnwert deutlich gesteigert. Der Bau eines neuen Stadtteilzentrums mit einem Einkaufszentrum sowie weitere Neubaugebiete sind in Planung.
Dafür existiert in Sprakel jedoch ein Haltepunkt für Regionalbahnen zwischen Rheine und dem Hauptbahnhof Münster. Via Bus ist Sprakel über die Stadtbuslinie 1 sowie die Regionalbuslinie 51 erreichbar.
This article is licensed under the GNU Free Documentation License.
It uses material from the
"Münster-Sprakel".
Home Page • arts • business • computers • games • health • hospitals • home • kids & teens • news • physicians • recreation• reference • regional • science • shopping • society • sports • world