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Wappen Karte
Wappen Muensingen.png Karte_münsingen_in_deutschland.png
Basisdaten
Bundesland: Baden-Württemberg
Regierungsbezirk: Tübingen
Region: Neckar-Alb
Landkreis: Reutlingen
Geografische Lage:
Höhe: 707 m ü. NN
Fläche: 116,05 km²
Einwohner: 14.497 (30. Juni 2005)
Bevölkerungsdichte: 125 Einwohner je km²
Postleitzahlen: 72521-72525
Vorwahlen: 07381, 07383, 07384
Kfz-Kennzeichen: RT
Gemeindeschlüssel: 08 4 15 053
Stadtgliederung: 14 Stadtteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Bachwiesenstr. 7
72525 Münsingen
Offizielle Website: www.muensingen.de
Politik
Bürgermeister: Mike Münzing
Muensingen1897.jpg Münsingen, Mittelzentrum auf der Schwäbischen Alb, zwischen Ulm und Reutlingen.

Geografie


Geografische Lage

Münsingen liegt auf der Schwäbischen Alb und beinhaltet die Ortsteile Apfelstetten, Bichishausen, Buttenhausen, Gundelfingen und Hundersingen im Tal der Großen Lauter sowie Auingen, Böttingen, Bremelau, Dottingen, Magolsheim, Rietheim und Trailfingen auf der Münsinger Albfläche.

Nachbargemeinden

Folgende Städte und Gemeinden grenzen an die Stadt Münsingen, sie werden im Uhrzeigersinn beginnend im Norden genannt und gehören zum Landkreis Reutlingen bzw. zum Alb-Donau-Kreis ¹

Bad Urach, Gutsbezirk Münsingen, Schelklingen ¹, Mehrstetten, Ehingen ¹, Hayingen, Hohenstein, Gomadingen und St. Johann.

Stadtgliederung

Die Stadtteile von Münsingen
  • Apfelstetten
  • Auingen
  • Bichishausen
  • Böttingen
  • Bremelau
  • Buttenhausen
  • Dottingen
  • Dürrenstetten
  • Gundelfingen
  • Hundersingen
  • Magolsheim
  • Rietheim
  • Trailfingen

Geschichte


Der Name Münsingen kommt wahrscheinlich von einem alemannischen Sippenführer Munigis, der auf dem heutigen Stadtgebiet eine Huntare gründete. 775 taucht dann der Name erstmals auf einer Schenkungsurkunde des Klosters Lorsch auf. Die Münsinger Kirche wird 804 genannt. Nach der Frankenherrschaft geht der Ort an die Grafschaft Urach, welche ihn 1263 an Ulrich I. von Württemberg verkauft. 1339 erhält Münsingen das Stadtrecht. Bei der Teilung von Württemberg 1441 wird Münsingen dem Uracher Teil zugeschlagen, bis hier 1482 im Münsinger Vertrag die Wiedervereinigung der Grafschaft Württemberg abgeschlossen wird. Am 23. Oktober 1654 wurde Münsingen zum Oberamt erhoben. Von 1938 bis 1973 war Münsingen die Hauptstadt des Landkreises Münsingen.

1895 begann das Deutsche Reich auf dem Markungsgebiet mit der Errichtung eines Truppenübungsplatzes. Später wurde daraus die Herzog-Albrecht-Kaserne. Diese wurde am 31. März 2004 endgültig geschlossen. Das Kasernengelände wurde von der Gemeinde in eine Parksiedlung umgewandelt.

Politik


Gemeinderat

Bei der Gemeinderatswahl am 13. Juni 2004 ergab sich folgende Sitzverteilung:
  • SPD - 7 Sitze
  • CDU - 6 Sitze
  • FW - 6 Sitze
  • Liberale Bürger - 6 Sitze

Bürgermeister

Der Bürgermeister wird für eine Amtszeit von acht Jahren gewählt. Die derzeitige Amtszeit von Mike Münzing endet am 30. November 2013.
  • Ludwig Neuffer (seine Tochter Margaretha heiratet Hans Hawysen)
  • 1587 Hans Hawysen
  • 1981 - 1997: Rolf Keller
  • 1997 - : Mike Münzing

Städtepartnerschaften

Kultur und Sehenswürdigkeiten


Musik

  • Gesellschaft der Musikfreunde Münsingen
  • Akkordeonorchester Münsingen
  • Gesangverein "Liederkranz Münsingen"
  • Posaunenchor Münsingen
  • Stadtkapelle Münsingen
  • Männergesangverein Apfelstetten
  • Posaunenchor Auingen
  • Kirchenchor Bichishausen
  • Musikkapelle Böttingen, gegründet 1926
  • Sängerbund Buttenhausen
  • Liederkranz Dottingen
  • Posaunenchor Dottingen
  • Liedertafel Hundersingen
  • Posaunenchor Hundersingen-Buttenhausen
  • Musikverein Magolsheim
  • Musikkapelle Rietheim
  • Männer-Gesangverein Trailfingen

Bauwerke

Martinskirche_Münsingen.jpg Jüdischer_Friedhof_Buttenhausen.jpg
  • Martinskirche, Bau vollendet 1495 durch Peter von Koblenz
  • Historisches Rathaus im Fachwerkhaus-Stil
  • Jüdischer Friedhof im Stadtteil Buttenhausen
  • Burgruinen im Lautertal (Gundelfingen, Hundersingen)

Sport

  • Luftsportverein Eisberg e. V.
  • Schützenverein Münsingen
  • Tennisverein Münsingen
  • Türkischer Sportverein Münsingen e. V.
  • TSG Münsingen
  • Sportverein Apfelstetten
  • FV Apfelstetten-Buttenhausen
  • Schützenverein Auingen
  • SV Auingen, gegründet 1951
  • SV Böttingen
  • SV Bremelau
  • VfR Buttenhausen
  • FC Dottingen-Rietheim
  • Pistolenschützen Dottingen
  • Sportfreunde Dottingen
  • Schützenverein Hundersingen
  • Sportfreunde Rietheim
  • Sport-Club Trailfingen

Wirtschaft und Infrastruktur


Verkehr

Die Bundesstraße 465 führt von Bad Urach kommend durch die Stadt über Ehingen nach Biberach an der Riß. Die Landesstraße 230 durchquert das Stadtgebiet in Ost/West-Richtung und bindet die Region an die Autobahn A 8 bei Merklingen an.

Der Öffentliche Nahverkehr wird durch den Verkehrsverbund Neckar-Alb-Donau (NALDO) gewährleistet. Die Gemeinde befindet sich in der Wabe 225. Der Bahnhof Münsingen liegt an der Schwäbischen Albbahn (Schelklingen bis Kleinengstingen bzw. Trochtelfingen)und wird sonntags von Anfang April bis Ende Oktober von Regionalbahnen angefahren, um vor allem Wanderer und Ausflügler an ihr Ziel zu bringen.

Gericht und Einrichtungen

Münsingen verfügt über ein Amtsgericht, das zum Landgerichtsbezirk Tübingen und Oberlandesgerichtsbezirk Stuttgart gehört.

Die Stadt ist auch Sitz des Kirchenbezirks Münsingen der Evangelischen Landeskirche in Württemberg.

Persönlichkeiten


Söhne und Töchter der Stadt

Sonstiges


siehe auch: -ingen, Münsingen BE

  • Kulturell entstammt die Kernstadt Münsingen wie auch die Stadtteile Apfelstetten, Auingen, Böttingen, Buttenhausen, Dottingen, Hundersingen, Rietheim und Trailfingen aus dem lutheranischen Umfeld Altwürttembergs. Durch den Stadtteil Magolsheim verlief die Grenze zwischen Württemberg und Vorderösterreich. Durch diese Besonderheit hat dieser kleine Ort zwei Kirchen (evangelisch und katholisch). Die anderen Stadtteile Bichishausen, Gundelfingen und Bremelau sind durch ihre frühere fürstenbergische bzw. vorderösterreichische Zugehörigkeit katholisch geprägt.
  • Die Größe und Bedeutung Münsingens leitet sich ursprünglich durch die strategische Lage ab. Münsingen war der württembergische Widerpart gegenüber der vorderösterreichen Donaustadt Ehingen.

Weblinks


Ort in Baden-Württemberg | Landkreis Reutlingen

Münsingen (Duitsland) | Münsingen (Alemanha)

 

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