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Münsingen, Mittelzentrum auf der
Schwäbischen Alb, zwischen
Ulm und
Reutlingen.
Geografie
Geografische Lage
Münsingen liegt auf der Schwäbischen Alb und beinhaltet die Ortsteile Apfelstetten, Bichishausen, Buttenhausen, Gundelfingen und Hundersingen im Tal der
Großen Lauter sowie Auingen, Böttingen, Bremelau, Dottingen, Magolsheim, Rietheim und Trailfingen auf der Münsinger Albfläche.
Nachbargemeinden
Folgende
Städte und
Gemeinden grenzen an die Stadt Münsingen, sie werden im
Uhrzeigersinn beginnend im Norden genannt und gehören zum
Landkreis Reutlingen bzw. zum
Alb-Donau-Kreis ¹
Bad Urach, Gutsbezirk Münsingen, Schelklingen ¹, Mehrstetten, Ehingen ¹, Hayingen, Hohenstein, Gomadingen und St. Johann.
Stadtgliederung
Die Stadtteile von Münsingen
- Apfelstetten
- Auingen
- Bichishausen
- Böttingen
- Bremelau
- Buttenhausen
- Dottingen
- Dürrenstetten
- Gundelfingen
- Hundersingen
- Magolsheim
- Rietheim
- Trailfingen
Geschichte
Der Name Münsingen kommt wahrscheinlich von einem alemannischen Sippenführer Munigis, der auf dem heutigen Stadtgebiet eine
Huntare gründete.
775 taucht dann der Name erstmals auf einer Schenkungsurkunde des
Klosters Lorsch auf. Die Münsinger Kirche wird
804 genannt. Nach der Frankenherrschaft geht der Ort an die Grafschaft Urach, welche ihn
1263 an
Ulrich I. von Württemberg verkauft.
1339 erhält Münsingen das Stadtrecht. Bei der Teilung von Württemberg
1441 wird Münsingen dem Uracher Teil zugeschlagen, bis hier
1482 im
Münsinger Vertrag die Wiedervereinigung der Grafschaft
Württemberg abgeschlossen wird. Am
23. Oktober 1654 wurde Münsingen zum Oberamt erhoben. Von
1938 bis
1973 war Münsingen die Hauptstadt des
Landkreises Münsingen.
1895 begann das Deutsche Reich auf dem Markungsgebiet mit der Errichtung eines Truppenübungsplatzes. Später wurde daraus die Herzog-Albrecht-Kaserne. Diese wurde am 31. März 2004 endgültig geschlossen. Das Kasernengelände wurde von der Gemeinde in eine Parksiedlung umgewandelt.
Politik
Gemeinderat
Bei der Gemeinderatswahl am
13. Juni 2004 ergab sich folgende Sitzverteilung:
- SPD - 7 Sitze
- CDU - 6 Sitze
- FW - 6 Sitze
- Liberale Bürger - 6 Sitze
Bürgermeister
Der Bürgermeister wird für eine Amtszeit von acht Jahren gewählt. Die derzeitige Amtszeit von Mike Münzing endet am 30. November 2013.
- Ludwig Neuffer (seine Tochter Margaretha heiratet Hans Hawysen)
- 1587 Hans Hawysen
- 1981 - 1997: Rolf Keller
- 1997 - : Mike Münzing
Städtepartnerschaften
Kultur und Sehenswürdigkeiten
Musik
- Gesellschaft der Musikfreunde Münsingen
- Akkordeonorchester Münsingen
- Gesangverein "Liederkranz Münsingen"
- Posaunenchor Münsingen
- Stadtkapelle Münsingen
- Männergesangverein Apfelstetten
- Posaunenchor Auingen
- Kirchenchor Bichishausen
- Musikkapelle Böttingen, gegründet 1926
- Sängerbund Buttenhausen
- Liederkranz Dottingen
- Posaunenchor Dottingen
- Liedertafel Hundersingen
- Posaunenchor Hundersingen-Buttenhausen
- Musikverein Magolsheim
- Musikkapelle Rietheim
- Männer-Gesangverein Trailfingen
Bauwerke
Martinskirche_Münsingen.jpg
Jüdischer_Friedhof_Buttenhausen.jpg
- Martinskirche, Bau vollendet 1495 durch Peter von Koblenz
- Historisches Rathaus im Fachwerkhaus-Stil
- Jüdischer Friedhof im Stadtteil Buttenhausen
- Burgruinen im Lautertal (Gundelfingen, Hundersingen)
Sport
- Luftsportverein Eisberg e. V.
- Schützenverein Münsingen
- Tennisverein Münsingen
- Türkischer Sportverein Münsingen e. V.
- TSG Münsingen
- Sportverein Apfelstetten
- FV Apfelstetten-Buttenhausen
- Schützenverein Auingen
- SV Auingen, gegründet 1951
- SV Böttingen
- SV Bremelau
- VfR Buttenhausen
- FC Dottingen-Rietheim
- Pistolenschützen Dottingen
- Sportfreunde Dottingen
- Schützenverein Hundersingen
- Sportfreunde Rietheim
- Sport-Club Trailfingen
Wirtschaft und Infrastruktur
Verkehr
Die
Bundesstraße 465 führt von
Bad Urach kommend durch die Stadt über
Ehingen nach
Biberach an der Riß. Die Landesstraße 230 durchquert das Stadtgebiet in Ost/West-Richtung und bindet die Region an die Autobahn
A 8 bei
Merklingen an.
Der Öffentliche Nahverkehr wird durch den Verkehrsverbund Neckar-Alb-Donau (NALDO) gewährleistet. Die Gemeinde befindet sich in der Wabe 225. Der Bahnhof Münsingen liegt an der Schwäbischen Albbahn (Schelklingen bis Kleinengstingen bzw. Trochtelfingen)und wird sonntags von Anfang April bis Ende Oktober von Regionalbahnen angefahren, um vor allem Wanderer und Ausflügler an ihr Ziel zu bringen.
Gericht und Einrichtungen
Münsingen verfügt über ein Amtsgericht, das zum Landgerichtsbezirk Tübingen und Oberlandesgerichtsbezirk Stuttgart gehört.
Die Stadt ist auch Sitz des Kirchenbezirks Münsingen der Evangelischen Landeskirche in Württemberg.
Persönlichkeiten
Söhne und Töchter der Stadt
Sonstiges
siehe auch: -ingen,
Münsingen BE
- Kulturell entstammt die Kernstadt Münsingen wie auch die Stadtteile Apfelstetten, Auingen, Böttingen, Buttenhausen, Dottingen, Hundersingen, Rietheim und Trailfingen aus dem lutheranischen Umfeld Altwürttembergs. Durch den Stadtteil Magolsheim verlief die Grenze zwischen Württemberg und Vorderösterreich. Durch diese Besonderheit hat dieser kleine Ort zwei Kirchen (evangelisch und katholisch). Die anderen Stadtteile Bichishausen, Gundelfingen und Bremelau sind durch ihre frühere fürstenbergische bzw. vorderösterreichische Zugehörigkeit katholisch geprägt.
- Die Größe und Bedeutung Münsingens leitet sich ursprünglich durch die strategische Lage ab. Münsingen war der württembergische Widerpart gegenüber der vorderösterreichen Donaustadt Ehingen.
Weblinks
Ort in Baden-Württemberg | Landkreis Reutlingen
Münsingen (Duitsland) | Münsingen (Alemanha)