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Lysimaque Selçuk.jpg Lysimachos (griechisch Λυσίμαχος) (* um 360 v. Chr.; † 281 v. Chr.) war einer der Diadochen der Antike und wurde noch von Alexander dem Großen zum Statthalter von Thrakien eingesetzt.

Nach Alexanders Tod 323 v. Chr. beteiligte Lysimachos sich zunächst nicht an den ausbrechenden Kämpfen unter den übrigen Diadochen, sondern sicherte seine Herrschaft über Thrakien. Wegen seiner brutalen Methoden (u.a. Massenhinrichtungen von Söldnern zweifelhafter Loyalität) wird Lysimachos von seinen Zeitgenossen als barbarisch angesehen.

Nach dem Tod des Eumenes griff Lysimachos nach Kleinasien und Makedonien aus. 309 gründete er die Stadt Lysimacheia in der Nähe des heutigen Keşan. Lysimachos schloss sich der Koalition gegen Antigonos an. Nach dessen Ende in der Schlacht von Ipsos 301 v. Chr. geriet er in Konflikt mit seinem bisherigen Verbündeten Seleukos I. Nikator, außerdem griff er 285 v. Chr. in die Thronwirren in Makedonien ein, wo er die Königskrone für sich gewinnen konnte. Er unterlag aber schließlich Seleukos I. 281 v. Chr. in der Schlacht von Kurupedion. Lysimachos’ Tod bei Kurupedion gilt als Ende der Diadochenkriege.

Mann | Diadoche | Makedone | Politiker (Makedonien) | Gestorben 281 v. Chr. | Militärperson (Makedonien) | Hellenismus

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