Lycra (sprich: leikra) ist eine hochelastische Kunstfaser die zur Gruppe der Elastane gehört. Sie ist zum Beispiel in Unterwäsche, Berufsbekleidung und Freizeitbekleidung zu finden.
Zugleich bezeichnet Lycra einen geschützten Markennamen, unter dem die Faser vertrieben wird. Bis 2003 befand sich diese im Besitz des US-amerikanischen Chemiekonzerns DuPont, wurde dann jedoch an das US-Unternehmen "Koch" verkauft. Eine vergleichbare Faser (als Dorlastan (R) bezeichnet) wird von der Firma Bayer hergestellt.
Lycra wird immer nur in geringen Anteilen zwischen 5 und 25 % zu einer Hauptfaser, beispielsweise Baumwolle oder Polyamid, beigemischt, um deren Elastizitätseigenschaften zu verbessern; z. B. in Strumpfhosen, Radlerhosen, Bikinis und Trikots.
Daneben ist Lycra an sich auch ein Synonym für Polyamid/Elastan-Stoffe im Bade-, und Fitnessbereich.
Wichtigste Merkmale von Lycra-Kleidung sind neben der hohen Elastizität und der daraus resultierenden sehr guten Passform (meistens liegt die Kleidung hauteng an) ein auffallender Glanzeffekt und ein angenehmes Tragegefühl, da die Materialien für z.B. Radlerhosen meistens sehr weich und glatt sind.