| Wappen | Karte |
|---|---|
| Wappen_Lunzenau.png | Lunzenau_in_Sachsen.png |
| Basisdaten | |
| Bundesland: | Sachsen |
| Regierungsbezirk: | Chemnitz |
| Landkreis: | Mittweida |
| Geografische Lage: | |
| Höhe: | 225 m ü. NN |
| Fläche: | 28,06 km² |
| Einwohner: | 5.134 (30. September 2005) |
| Bevölkerungsdichte: | 183 Einwohner je km² |
| Postleitzahl: | 09328 |
| Vorwahl: | 037383 |
| Kfz-Kennzeichen: | MW |
| Gemeindeschlüssel: | 14 1 82 260 |
| Gliederung des Stadtgebiets: | Stadtgebiet und 6 Ortsteile |
| Adresse der Stadtverwaltung: | Karl-Marx-Straße 1 6382 Lunzenau |
| Website: | www.lunzenau.de |
| Bürgermeister: | Franz Lindenthal (Parteilos) |
Lunzenau ist eine Kleinstadt im Landkreis Mittweida in Ober-Sachsen (Deutschland).
Die Autobahnen A 4 und A 72 sind je 20 km entfernt, und der Ortsteil Elsdorf liegt an der Bundesstraße 175.
Papierfabrik Lunzenau GmbH & Co.KG. Das erste Mal wurde die Fabrik Lunzenau im Jahre 1857 erwähnt. In diese Zeit wurde das Großmühlengrundstück zu Lunzenau erworben und im Laufe der Jahrzehnte zum Industriewerk ausgebaut. Zu dieser Zeit stand allerdings die Fabrik in Lunzenau in Zusammenhang mit der 1837 von Wilhelm Vogel gegründeten Möbelstoffweberei in der Chemnitzer Aue.
Gegründet wurde die Papierfabrik im Jahre 1885 von dem Geheimrat Wilhelm Vogel. Damals produzierte man vorwiegend Erzeugnisse für die deutsche Druckindustrie. In den 60-er Jahren wurde die Fabrik wie fünf weitere Firmen der Papierfabrik Penig angeschlossen, die zum VEB Kombinat Zellstoff- und Papierfabriken Heidenau gehörte. Mit der Fertigung und Entwicklung von Rauhfaser begann man in Lunzenau in den 70-er Jahren. Von 1990 bis 1992 wurde das Unternehmen der Treuhandanstalt Berlin untergeordnet. Eine neue Ära begann mit Beginn der Privatisierung im Jahre 1992 durch die Familie Urban. Um am Markt bestehen zu können, musste eine wettbewerbsfähige Produktpalette geschaffen werden. Die Erfahrungen der Lunzenauer kamen bei der Fertigung und Entwicklung neuer Rauhfasersorten zum Tragen. Seit 1993 wurde die Produkt-Palette und die Fertigungskapazitäten kontinuierlich ausgebaut und erweitert.
Die technischen Möglichkeiten zur Fertigung hochwertiger Raufaserqualitäten wurden geschaffen.
Im Januar 2002 wurden die Geschäftsanteile an die Retford Deutschland verkauft. Die britische Retford Wallcoverings LTD ist seit mehr als 20 Jahren mit der Herstellung von Raufaserprodukten befasst und seit mehr als 4 Jahren in Deutschland mit einer eigenen Niederlassung vertreten.
Dem Schutz der Umwelt und des Menschen wird in der Produktion Rechnung getragen. Das für die Produktion benötigte Wasser wird dem Oberflächenwasser entnommen und aus eigenen Brunnen gefördert. Der Anteil an Frischwasser kann dadurch sehr gering gehalten werden. Durch eine mehrfache Wasserführung und -nutzung im Kreislauf mit nachfolgender Abwasserbehandlung in einer biologischen Kläranlage werden die Anforderungen des Gewässerschutzes nach dem WHG vollständig erfüllt. Bei der Produktion werden nur speziell ausgesuchte Naturprodukte und Recyclingpapiere eingesetzt. Darüber hinaus werden Strukturelemente eingesetzt, die teilweise als Reststoffe aus anderen Industriezweigen verwertet werden.
Zum Jahresende 2005 wird auch dieses Unternehmen schließen und damit der letzte in der Stadt verbliebene größere Arbeitgeber.
Fußballplatz
Die Stadtbesteht aus dem Stadtgebiet sowie die 6 Ortsteile Himmelhartha, Berthelsdorf, Cossen, Göritzhain, Rochsburg, Elsdorf.
Parkfest
Sophie Sabina Apitzsch bekannt auch als "Prinz Lieschen", 1692 als Weberstochter geboren, 1714 gab sie sich als sächsischer Kurprinz aus und reiste als Mann verkleidet durchs Land und wurde nach der Verhaftung erster weiblicher Häftling im Zuchthaus Waldheim.
Dr. phil. Max Vogler (Heimat-und Muldentaldichter)(1854 - 1889)
seit März 2002 - Werner Goldammer Leiter des Lunzenauer Blasorchesters
Dr. Hermann Löscher / Johannes Strehle - "Geschichte der Stadt Lunzenau" (1933) Lunzenau - Überblick über die geschichtliche Entwicklung (1983)
Dr. phil. Max Vogler - "Der Herr Kommerzienrat" (1883) - eine Anklage gegen den Lunzenauer Fabrikanten Vogel
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"Lunzenau".
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