| Wappen | Karte | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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| wappen_lunz.png | Map_at_lunz_see.png | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Basisdaten | bgcolor="#FFFFFF" | Bundesland: | Niederösterreich | bgcolor="#FFFFFF" | Politischer Bezirk: | Scheibbs (SB) | bgcolor="#FFFFFF" | Fläche: | 101,41 km² | bgcolor="#FFFFFF" | Einwohner: | 2045 (Volkszählung 2001) | bgcolor="#FFFFFF" | Höhe: | 601 m ü. NN | bgcolor="#FFFFFF" | Postleitzahl: | 3293 | bgcolor="#FFFFFF" | Vorwahl: | 07486 | bgcolor="#FFFFFF" valign="top" | Geografische Lage: | 47,85 n. Br. 15,05 ö. L. | bgcolor="#FFFFFF" | Gemeindekennziffer: | 32005 | bgcolor="#FFFFFF" | Anschrift der Verwaltung: | Marktgemeinde Lunz am See Amonstraße 16 3293 Lunz am See | bgcolor="#FFFFFF" | Offizielle Website: | www.lunzamsee.at | bgcolor="#FFFFFF" | E-Mail-Adresse: | gemeindeamt@lunz.at | |
| Politik | bgcolor="#FFFFFF" | Bürgermeister: | Martin Ploderer | ||||||||||||||||||||||||||||||||||
Während der Völkerwanderung durchsetzte sich die Bevölkerung vereinzelt mit Awaren und vermehrt mit Slawen. Viele Menschen flüchteten in dieser Zeit aus dem von kriegerischen Stämmen durchzogenen Donautal ins Gebirge, zum Teil in die zahlreichen Höhlen der nördlichen Voralpen.
Das spärlich besiedelte Land wurde zur Zeit der karolingischen Ostmark von Westen, vor allem von den Bayern, wiederbesiedelt. Als "Liunze in Montanis" - Lunz in den Bergen - wird der Ort erstmals 1203 urkundlich erwähnt. 1340 erwirbt Herzog Albrecht XI. das Gebiet um Lunz und schenkt es dem Kloster Gaming.
1392: Erste Erwähnung der "Frauenkirche ze Lunz", in der "Maria im goldenen Sessel" verehrt wird.
Der Bau dieser Kirche wurde durch die zunehmende wirtschaftliche Stärke ermöglicht, es entstanden in dieser Zeit die ersten Hammerwerke, da die einfachen Schmieden den steigenden Bedarf an Wirtschaftsgütern nicht decken konnten. Lunz am See erreichte mit der gesamten Eisenstraße eine lokale wirtschaftliche Bedeutung, insgesamt eine erste Blütezeit. Vom Wohlstand an der Eisenstraße zeugt noch heute das Amonhaus, das Meister Ofner 1551 im Renaissancestil erbauen ließ.
Türkeneinfälle, die Pest sowie Reformation und Gegenreformation, die Kriege gegen die Franzosen und Churbaiern und die napoleonischen Invasionen erschütterten immer wieder die Gemeinde. Sowohl Dialekt als auch Ortsnamen (Franzosenreith) sind bis heute davon beeinflusst.
Im 19. Jahrhundert wurde wiederum ein Aufschwung möglich, die zweite Blüte. Der Scheibbser Unternehmer Andreas Töpper arbeitete intensiv an der Vermarktung der Metallerzeugnisse. 1832 wurde ein Eisenwalzwerk errichtet, der Energiebedarf wurde beinahe vollständig aus der Wasserkraft der Ybbs gedeckt. Eine Steinbrücke - die Töpperbrücke -, die mit in Gußwerk bei Mariazell gegossenen Heiligenfiguren geschmückt wurde, zeugt vom Reichtum der Zeit der zweiten Blüte.
Auf kaiserliche Anordnung sollte eine Normalspurbahn ins Ennstal gebaut werden. Realisiert wurde eine Schmalspurbahn, die Ybbstalbahn, die mit erheblichem Gefälle zwischen Gaming und Lunz den Anschluss zur normalspurigen Erlauftalbahn herstellt, Anschluss an das Ennstal besteht über Waidhofen an der Ybbs.
1932 wurde hier in der Doline Grünloch mit -52,6° C die tiefste Temperatur Mitteleuropas gemessen. Lunz am See ist auch in heutiger Zeit als einer der Kältepole Österreichs bekannt.
Im Marktgemeinderat gibt es seit der Gemeinderatswahl 2005 bei insgesamt 21 Sitzen folgende Mandatsverteilung: ÖVP 11, SPÖ 10, andere keine Sitze.
Besondere Arbeitgeber:
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"Lunz am See".
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