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Lukasgilden waren die zunftartigen Vereinigungen von Malern, Bildschnitzern und Buchdruckern, seit dem 15. Jahrhundert besonders am Niederrhein und in den Niederlanden gebildet, benannt nach dem Heiligen Lukas, dem Schutzpatron der Maler. Die Mitgliedschaft der Maler in der Gilde bot den Künstlern in einer Zeit der wirtschaftlichen Unbeständigkeit eine gewisse Sicherheit. Sie garantierte die Förderung lokaler Künstler und bot die Möglichkeit, eine Werkstatt mit Lehrlingen zu eröffnen die ihre eigenen Werke nicht signieren durften, sondern deren Bilder dann automatisch in den Besitz des Lehrers übergingen. Ein weiterer Vorteil bestand in dem Recht des Gildemitgliedes, seine Werke auf dem öffentlichen Kunstmarkt zu verkaufen. Darüber hinaus bot die Gilde eine gewisse soziale Absicherung, beispielsweise in Not- oder Krankheitsfällen.

Bildende Kunst

Sint-Lucasgilde

 

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