| Wappen | Karte |
|---|---|
| Ludwigslust-Wappen.PNG | Lage_von_Ludwigslust_in_Deutschland.png |
| Basisdaten | |
| Bundesland: | Mecklenburg-Vorpommern |
| Landkreis: | Ludwigslust |
| Geografische Lage: | |
| Höhe: | 36 m ü. NN |
| Fläche: | 78,29 km² |
| Einwohner: | 12.907 (31. Dezember 2005) |
| Bevölkerungsdichte: | 165 Einwohner/km² |
| Postleitzahl: | 19288 |
| Vorwahl: | 03874 |
| Kfz-Kennzeichen: | LWL |
| Gemeindeschlüssel: | 13 0 54 069 |
| Adresse der Stadtverwaltung: | Schloßstraße 38 19288 Ludwigslust |
| Website: | stadtludwigslust.de |
| Bürgermeister: | Hans Jürgen Zimmermann |
| Lage der Stadt Ludwigslust im gleichnamigen Landkreis | |
| Ludwigslust_in_LWL.png | |
Ludwigslust ist die Kreisstadt des gleichnamigen Landkreises in Mecklenburg-Vorpommern, Deutschland. Sie ist auch Verwaltungssitz des Amtes Ludwigslust-Land, selbst aber nicht amtsangehörig.
Spätestens seit dem 16 Jahrhundert befand sich in der Gegend des heutigen Schlossplatzes ein (heute verschwundenes) Gut mit dem Namen "Klenow"
1724 ließ Herzog Christian Ludwig der Zweite von Mecklenburg-Schwerin an dieser Stelle ein einfaches Jagdschloss erbauen.
1756 benannte sein Nachfolger Herzog Friedrich "der Fromme" das Schloß und die zugehörigen Dienstgebäude in "Ludwigslust" um. 1763 verlegte Herzog Friedrich seine Residenz von Schwerin hierher. 1765 begann Baumeister Johann Joachim Busch mit dem Bau der Hofkirche (fertiggestellt 1770; heute Stadtkirche) und setzte den Ausbau zur Residenz mit dem barocken Schloss fort, an dem von 1772 bis 1776 gebaut wurde. Um das Schloss herum entstanden am heutigen Schlossplatz, Kirchplatz sowie in der Schlosstrasse Häuser für das Personal der Residenz. 1789 wurde der Komponist Johannes Matthias Sperger erster Kontrabassist der Hofkapelle.
1804 begann Baumeister Seydewitz mit dem Bau der katholischen Kirche (heute St. Helena) auf einer Insel im Schlosspark. Sie wurde 1808 unter dem Baumeister Johann Georg Barca vollendet.
1837 verlegte Herzog Paul Friedrich die Residenz zurück nach Schwerin.
1844 erhielt Ludwigslust einen Bahnhof und Bahnanschluss.
1851 wurde das "Diakonissen- und Krankhaus Stift Bethlehem" gegründet.
1876 erhielt Ludwigslust Stadtrecht.
1945 entstand in 2 Kilometern Entfernung vom Stadtzentrum ein Außenlager des Konzentrationslagers Hamburg-Neuengamme. Nach der Befreiung des Lagers durch amerikanische Truppen am 2. Mai 1945 fanden viele Opfer dieses Lagers ihre letzte Ruhestätte am Bassinplatz im Zentrum der Stadt. Wegen seiner Lage an der Straße nach dem Dorf Wöbbelin wurde dieses Lager allerdings später meist als "KZ Wöbbelin" bezeichnet. Die Mahn und Gedenkstätten Wöbbelin widmen sich der Aufarbeitung der Geschichte dieses Lagers.
Seit dem 13. Juni 2004 setzt sich die Stadtvertretung folgendermaßen zusammen:
| Partei | Sitze |
|---|---|
| CDU | 9 |
| SPD | 6 |
| Grüne | 6 |
| Die Linke.PDS | 5 |
| NPD | 1 |
Von Ludwigslust aus bestehen Zugverbindungen mit:
Fernverkehr:
Nahverkehr:
Die Betrieb der Bahnstrecke nach Dömitz, die bis zur Zerstörung der Elbbrücke im Jahre 1945 weiter über die Elbe bis Dannenberg und Celle ging, wurde am 11.4.2001 eingestellt. Es existiert eine direkte Busverbindung.
Daneben laufen Planungen für den Ausbau der A14 von Magdeburg Richtung Schwerin und Wismar (zur ""Ostseeautobahn" A20), somit würde Ludwigslust auch Anschluss an eine Autobahn Richtung Süden bekommen.
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