article

Oppau ist ein Stadtteil der Stadt Ludwigshafen am Rhein, in dem die BASF 1913 ein weiteres Werk eröffnete. Dadurch wurde aus dem Bauerndorf eine Industriegemeinde, die, 1928 mit der Gemeinde Edigheim vereinigt, 1929 noch Stadtrechte erhielt. 1938 wurde Oppau-Edigheim nach Ludwigshafen eingemeindet. StadtLudwigshafen.png

Geschichte


Oppau wird bereits in den Urkunden des Benediktinerklosters Lorsch als Ophowa erwähnt. Spätere namensvarianten sind Oppaw, Opphauus und Oppawin.

Chemieunfälle

In Oppau ereigneten sich mehrere schwere Chemieunglücke. Die Explosion des Oppauer Stickstoffwerkes am 21. September 1921 gilt als größte Industriekatastrophe in der deutschen Geschichte.

Ein weiteres großes Unglück geschah am 29. Juli 1943, als ein Kesselwagen explodierte. Es soll zwischen 57 und 70 Tote gegeben haben, darunter zahlreiche „Fremdarbeiter“.

Am 28. Juli 1948 kam es erneut zu einer Kesselwagenexplosion. Dabei gab es 207 Tote und 3.818 Verletzte.

Karl-Otto Braun-Museum


Der Lehrer und Heimatforscher Karl-Otto Braun (1873 bis 1953) gründete ein Heimatmuseum, in dem neben einer Dokumentation der Ortsgeschichte, einer geologisch-paläontologischen und archäologischen Sammlung auch Wohnräume und Einrichtungen bürgerlicher und bäuerlicher Wohnkultur sowie landwirtschaftliche Geräte zu sehen sind.

Bildgalerie


Bild:Ludwigshafen-Oppau Gedenkstein 1921.jpg|Gedenkstein an die Katastrophe von 1921 Bild:Ludwigshafen-Oppau Apotheke.jpg|Apotheke Bild:Ludwigshafen-Oppau evangelische Kirche.jpg|evangelische Kirche Bild:Ludwigshafen-Oppau katholische Kirche.jpg|katholische Kirche

Weblinks


Ort in Rheinland-Pfalz | Ludwigshafen am Rhein

 

This article is licensed under the GNU Free Documentation License. It uses material from the "Ludwigshafen-Oppau".

Home Pageartsbusinesscomputersgameshealthhospitalshomekids & teensnewsphysiciansrecreationreferenceregionalscienceshoppingsocietysportsworld