| Wappen | Karte | bgcolor="#FFFFFF" | Ludwigsburg Wappen.png | Karte_Ludwigsburg_in_Deutschland.png | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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| Basisdaten | bgcolor="#FFFFFF" | Bundesland: | Baden-Württemberg | bgcolor="#FFFFFF" | Regierungsbezirk: | Stuttgart | bgcolor="#FFFFFF" | Regionalverband: | Stuttgart | bgcolor="#FFFFFF" | Landkreis: | Ludwigsburg | bgcolor="#FFFFFF" | Gemeindeart: | Große Kreisstadt | bgcolor="#FFFFFF" | Geografische Lage: | bgcolor="#FFFFFF" | Höhe: | 288 m ü. NN | bgcolor="#FFFFFF" | Fläche: | 43,33 km² | bgcolor="#FFFFFF" | Einwohner: | 85.466 (Februar 2006) | bgcolor="#FFFFFF" | Bevölkerungsdichte: | 2.021 Einwohner je km² | bgcolor="#FFFFFF" | Ausländeranteil: | 20,5 % | bgcolor="#FFFFFF" | Postleitzahl: | 71601-71642 (alt: 7140) | bgcolor="#FFFFFF" | Vorwahl: | 07141 | bgcolor="#FFFFFF" | Kfz-Kennzeichen: | LB | bgcolor="#FFFFFF" | Gemeindeschlüssel: | 08 1 18 048 | bgcolor="#FFFFFF" | Adresse der Stadtverwaltung: | Wilhelmstraße 11 71638 Ludwigsburg | bgcolor="#FFFFFF" | Offizielle Website: | www.ludwigsburg.de | bgcolor="#FFFFFF" | E-Mail-Adresse: | rathaus@stadt.ludwigsburg.de | ||
| Politik | bgcolor="#FFFFFF" | Oberbürgermeister: | Werner Spec | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Die Einwohnerzahl Ludwigsburgs überschritt um das Jahr 1901 die 20.000er-Grenze. 1935 wurde Ludwigsburg Stadtkreis, gehörte aber weiterhin zum Oberamt bzw. Landkreis Ludwigsburg. 1945 wurde Ludwigsburg "unmittelbare Kreisstadt". Mit Inkrafttreten der baden-württembergischen Gemeindeordnung am 1. April 1956 wurde Ludwigsburg zur Großen Kreisstadt erklärt.
Daneben unterscheidet man gelegentlich noch weitere Wohnplätze oder Wohngebiete, deren Namen sich im Laufe der Zeit eingebürgert haben. Die Grenzen sind hier jedoch meist nicht genau festgelegt. Hierzu gehören zum Beispiel der Kugelberg, der Markenhof, Monrepos, Mäurach, das Osterholz und Schlößlesfeld.
Gegen Ende des 1. Jahrhunderts unserer Zeitrechnung besetzten die Römer die Region. Sie verlegten um 150 den Limes weiter östlich und beherrschten die Region bis die Alemannen 260 das Neckarland besetzten. Auch die alemannische Besiedlung ist durch Grabfunde auf dem heutigen Stadtgebiet nachgewiesen.
Ludwigsburg entstand zu Anfang des 18. Jahrhunderts (1718-1723) durch den Bau des größten unzerstörten Barockschlosses Deutschlands unter Herzog Eberhard Ludwig von Württemberg. Ursprünglich plante Eberhard Ludwig nur ein Lustschloss, mit dessen Bau 1704 begonnen wurde. Das Beispiel anderer Fürsten weckte in ihm jedoch den Wunsch, seine absolutistische Macht durch die Gründung einer Stadt herauszustellen. Die barocken Bauten wurden durch das Jagd- und Lustschloss Favorite (1713-1728) und das Seeschloss Monrepos (1764-1768) ergänzt.
Ab 1709 entstand beim Schloss eine Siedlung, welche am 3. April 1718 die Stadtrechte erhielt. Im gleichen Jahr wurde Ludwigsburg Sitz eines Oberamtes, aus dem 1938 der Landkreis Ludwigsburg hervorging.
In den Jahren zwischen 1730 und 1800 wechselte die königliche Residenz mehrmals zwischen Stuttgart und Ludwigsburg hin und her. 1800 wurde Württemberg von Frankreich unter Napoléon Bonaparte besetzt und zum Bündnis mit Frankreich gezwungen. 1806 nahm Kurfürst Friedrich die von Napoléon verliehene Würde des Königs von Württemberg an. 1812 wurde in Ludwigsburg das württembergische Heer für Napoléons Russlandfeldzug aufgestellt. Die Mehrzahl der Soldaten überlebte ihn nicht.
1921 wurde Ludwigsburg größte Garnison in Südwestdeutschland. 1926 wurde im Zuge des Baus der Nord-Süd-Leitung das noch heute existente große Umspannwerk in Ludwigsburg-Hoheneck gebaut, welches auch heute noch ein zentraler Knotenpunkt im Stromnetz Baden-Württembergs darstellt.
Im Zweiten Weltkrieg erlitt die Stadt - im Vergleich zu anderen deutschen Städten - mäßige Zerstörungen. Die Bevölkerung hatte 1.500 Tote zu beklagen.
Nach dem Krieg unterhielten die Amerikaner etwa 45 Jahre lang am Rande der Stadt die große Garnison Pattonville mit einer US Army Highschool. 1956 wurde die Tradition als deutsche Garnisonsstadt durch die Bundeswehr wieder aufgenommen.
1966 wurde die Pädagogische Hochschule und die Staatliche Sportschule Ludwigsburg eingeweiht. 1974 entstand die schlimmste Bausünde Ludwigsburgs, das Marstall-Center, das seitdem als Hochhaus-Klotz über der barocken Altstadt thront.
2004 feierte das Residenzschloss Ludwigsburg seinen 300. Geburtstag mit der Eröffnung der Barockgalerie und des Keramikmuseums im Residenzschloss.
Im 20. Jahrhundert entstanden aufgrund starken Anwachsens der protestantischen Gemeinde 5 weitere Kirchengemeinden bzw. Kirchen und zwar die Auferstehungskirche (1934), die Erlöserkirche (1936), die Martinskirche (1954), die Paul-Gerhardt-Kirche (1958) und die Kreuzkirche (1964). Heute bilden alle 7 Kirchengemeinden zusammen mit der Kirchengemeinde Pflugfelden die Gesamtkirchengemeinde Ludwigsburg. Weitere Kirchengemeinden im Stadtgebiet Ludwigsburg sind Eglosheim, Hoheneck, Neckarweihingen, Oßweil und Poppenweiler. Sie alle gehören zum Dekanat Ludwigsburg innerhalb der Evangelischen Landeskirche in Württemberg. Ludwigsburg war zwischen 1823 und 1956 sowie zwischen 1992 und 2003 auch Sitz einer Prälatur.
Schon seit der Stadtgründung gab es in Ludwigsburg auch Katholiken. Es waren vor allem italienische Künstler und Bauarbeiter am Schloss. Ab 1725 konnten sie in Privathäusern ihre Gottesdienste feiern. Der katholische württembergische Herzog Alexander ließ 1733 die Schlosskapelle in ein katholisches Gotteshaus umwandeln. Doch waren beide Konfessionen erst ab 1806 gleichberechtigt. 1807 entstand eine katholische Garnisonsgemeinde. Ab 1810 konnten die Katholiken in der Garnisonskirche, die seitdem simultan genutzt wurde, ihre Gottesdienste halten. Nach dem Neubau der Garnisonskirche 1903 (der heutigen Friedenskirche) wurde die bisherige Garnisonskirche vollständig den Katholiken überlassen. Diese richteten dort die heutige Stadtpfarrkirche "Zur heiligsten Dreieinigkeit" ein. Ludwigsburg wurde später Sitz eines Dekanats innerhalb des Bistums Rottenburg-Stuttgart. Die Pfarrei "Zur heiligsten Dreieinigkeit", Innenstadt bildet heute mit der 1969 gegründeten Pfarrei St. Elisabeth, Grünbühl (Kirche von 1965), der 1973 gegründeten Pfarrei Auferstehung Christi, Neckarweihingen und der 1974 gegründeten Pfarrei St. Paulus Ludwigsburg eine Seelsorgeeinheit. Die zweite Seelsorgeeinheit im Ludwigsburger Stadtgebiet umfasst die 1960 gegründete Pfarrei St. Johann Baptist, Weststadt (Kirche von 1959)und die 1962 gegründete Pfarrei St. Thomas Morus, Eglosheim (Kirche von 1955). Alle sechs Gemeinden bilden die Katholische Gesamtkirchengemeinde Ludwigsburg.
Neben den beiden großen Kirchen gibt es in Ludwigsburg auch Freikirchen, darunter zwei Evangelisch-methodistische Kirchen (Christuskirche und Erlöserkirche), zwei Evangelisch-Freikirchliche Gemeinden (Baptisten), eine Freie Evangelische Gemeinde (FeG), eine Evangelische Täufergemeinde (die zum Bund Evangelischer Täufergemeinden gehört), eine Gemeinde der Volksmission entschiedener Christen, eine Gemeinde der Siebenten-Tags-Adventisten und das Biblische Glaubenszentrum e.V.. Ferner haben der landeskirchliche altpietistische Gemeinschaftsverband und der Süddeutsche Gemeinschaftsverband Gemeinden in Ludwigsburg.
Auch die Neuapostolische Kirche ist mit einer Kirche in Ludwigsburg vertreten.
Auf dem 1761 angelegten "Alten Friedhof" in Ludwigsburg befindet sich die Grablege von König Wilhelm II. von Württemberg.
Im Mittelalter und der frühen Neuzeit hatte Ludwigsburg nur wenige hundert Einwohner. Durch die zahlreichen Kriege, Seuchen und Hungersnöte ging die Bevölkerungszahl immer wieder zurück. Erst mit dem Beginn der Industrialisierung im 19. Jahrhundert wuchs die Bevölkerung der Stadt sehr schnell. Lebten 1803 erst 5.000 Menschen in Ludwigsburg, so waren es 1900 bereits rund 20.000.
Bis 1939 verdoppelte sich diese Zahl auf 44.000. Im Zweiten Weltkrieg starben 1.500 Menschen. Ludwigsburg erlitt im Vergleich zu anderen deutschen Städten nur mäßige Zerstörungen. Die Einwohnerzahl sank auf 39.000 im Dezember 1945. Danach wuchs die Bevölkerung der Stadt weiter stark. Am 30. Juni 2005 betrug die „Amtliche Einwohnerzahl“ für Ludwigsburg nach Fortschreibung des Statistischen Landesamtes Baden-Württemberg 87.703 (nur Hauptwohnsitze und nach Abgleich mit den anderen Landesämtern).
Die folgende Übersicht zeigt die Einwohnerzahlen nach dem jeweiligen Gebietsstand. Bis 1833 handelt es sich meist um Schätzungen, danach um Volkszählungsergebnisse (¹) oder amtliche Fortschreibungen des Statistischen Landesamtes. Die Angaben beziehen sich ab 1871 auf die „Ortsanwesende Bevölkerung“, ab 1925 auf die Wohnbevölkerung und seit 1987 auf die „Bevölkerung am Ort der Hauptwohnung“. Vor 1871 wurde die Einwohnerzahl nach uneinheitlichen Erhebungsverfahren ermittelt.
| Jahr | Einwohner | - | 1718 | 600 | - | 1726 | 2.442 | - | 1774 | 11.607 | - | 1803 | 5.248 | - | 3. Dezember 1843 ¹ | 10.726 | - | 1. Dezember 1871 ¹ | 11.785 | - | 1. Dezember 1875 ¹ | 13.800 | - | 1. Dezember 1880 ¹ | 14.700 | - | 1. Dezember 1885 ¹ | 16.187 | - | 1. Dezember 1890 ¹ | 17.418 | - | 2. Dezember 1895 ¹ | 19.311 | - | 1. Dezember 1900 ¹ | 19.436 | - |
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| Jahr | Einwohner | - | 1. Dezember 1905 ¹ | 22.585 | - | 1. Dezember 1910 ¹ | 24.926 | - | 1. Dezember 1916 ¹ | 19.377 | - | 5. Dezember 1917 ¹ | 19.206 | - | 8. Oktober 1919 ¹ | 23.303 | - | 16. Juni 1925 ¹ | 28.861 | - | 16. Juni 1933 ¹ | 34.135 | - | 17. Mai 1939 ¹ | 43.505 | - | 31. Dezember 1945 | 38.804 | - | 29. Oktober 1946 ¹ | 49.635 | - | 13. September 1950 ¹ | 58.489 | - | 25. September 1956 ¹ | 69.535 | - |
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| Jahr | Einwohner | - | 6. Juni 1961 ¹ | 73.512 | - | 31. Dezember 1965 | 76.555 | - | 27. Mai 1970 ¹ | 78.019 | - | 31. Dezember 1975 | 83.622 | - | 31. Dezember 1980 | 81.589 | - | 31. Dezember 1985 | 76.973 | - | 25. Mai 1987 ¹ | 78.884 | - | 31. Dezember 1990 | 82.343 | - | 31. Dezember 1995 | 86.810 | - | 31. Dezember 2000 | 87.146 | - | 30. Juni 2005 | 87.703 |
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| CDU | FWV | SPD | GRÜNE | FDP | Liste unabhängiger Bürgerinnen und Bürger | REP | Gesamt | |
| 2004 | 13 | 8 | 8 | 6 | 2 | 2 | 1 | 40 |
Die Stadtoberhäupter seit 1720:
Das Wappen wurde der jungen Stadt von Herzog Eberhard Ludwig von Württemberg kurz nach Verleihung der Stadtrechte am 3. September 1718 verliehen. Für die Wahl des Motivs können mehrere Gründe eine Rolle gespielt haben. Die nahegelegene Stadt Markgröningen war im Mittelalter ein Reichslehen, dessen Besitz mit dem Amt des Reichsbannerträgers verknüpft und seit 1336 erblich dem Haus Württemberg verliehen war. Zum Ausdruck dieser Amtswürde wurde die Reichssturmfahne 1495 Bestandteil des herzoglichen-württembergischen Wappens. Wenige Jahre vor der Gründung Ludwigsburgs hatte Württemberg zudem diese (mittlerweile eher symbolische) Würde gegen Ansprüche der Herzöge von Braunschweig-Lüneburg verteidigt. Das Stadtwappen spielt damit auf seine Entstehung als herzogliche Gründung an (vergleiche Freudenstadt, das als ebenfalls herzogliche Gründung die Barben aus dem Herzogswappen erhielt) und bekräftigte gleichermaßen Württembergs Anspruch auf das Amt des Reichsbannerträgers. Des Weiteren wurde Ludwigsburg im Zuge der Stadtgründung Sitz des bisherigen Amts Markgröningen, womit ein weiterer Bezug zur Reichssturmfahne gegeben war. (Das Amt Markgröningen wurde jedoch kurz darauf später in vermindertem Umfang wiederhergestellt.)
Die Stadtflagge ist schwarz-gelb und wird seit ca. 1750 geführt.
| Montbéliard (Frankreich) seit 1950 | |
| Caerphilly (Vereinigtes Königreich) seit 1960 | |
| Jevpatorija (Ukraine) seit 1990 | |
| Saint Charles, Missouri (USA) seit 1995 |
Ludwigsburg ist über die Anschlussstellen Ludwigsburg-Nord und Ludwigsburg-Süd der A81 Heilbronn - Stuttgart - Singen (Hohentwiel) zu erreichen. Ferner führt die B27 Stuttgart – Heilbronn teilweise sechsspurig durch das Stadtgebiet (ca. 70.000 Fahrzeuge pro Tag).
Der Bahnhof Ludwigsburg liegt an der Bahnstrecke Stuttgart – Heilbronn (Frankenbahn) bzw. Stuttgart–Mannheim/Karlsruhe. Hier halten die Linien S4 (Marbach - Stuttgart) und S5 (Bietigheim - Stuttgart) der S-Bahn Stuttgart. Ein weiterer S-Bahn-Haltepunkt ist „Favoritepark“ der Linie S4. Die Nebenbahn nach Markgröningen ist zurzeit außer Betrieb. Den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) bedienen darüber hinaus mehrere Buslinien. Alle Linien sind zu einheitlichen Preisen innerhalb des Verkehrs- und Tarifverbunds Stuttgart (VVS) zu benutzen.
Zwischen 1910 und 1923 verkehrten in der Stadt die Obusse der Ludwigsburger Oberleitungs-Bahn.
Ludwigsburg ist mittlerweile zu einem zentralen Medienstandort in der Region geworden. Dies beruht unter anderem darauf, dass die Filmakademie Baden-Württemberg in Ludwigsburg ansässig ist.
Die Stadt ist auch Sitz des Kirchenbezirks Ludwigsburg der Evangelischen Landeskirche in Württemberg und des Dekanats Ludwigsburg des Bistums Rottenburg-Stuttgart.
Der Landkreis Ludwigsburg ist Träger der vier Beruflichen Schulen (Carl-Schaefer-Schule - Gewerbliche Schule, Mathilde-Planck-Schule - Hauswirtschaftliche und Landwirtschaftliche Schule, Oscar-Walcker-Schule - Gewerbliche Schule und Robert-Franck-Schule - Kaufmännische Schule) sowie der drei Sonderschulen (Fröbelschule für Sprachbehinderte mit Schulkindergarten, Schule am Favoritepark für Geistig- und Körperbehinderte jeweils mit Schulkindergarten und Schule für Kranke in längerer Krankenhausbehandlung).
Die Privatschulen Abendrealschule Ludwigsburg e.V., Freie Waldorfschule Ludwigsburg, Inglingia Sprachschule, die Berufsfachschule sowie die Kirchliche Ausbildungsstätte für Diakonie und Religionspädagogik, die Private Kaufmännische Sonderberufsschule für Körperbehinderte der Stiftung Karlshöhe und die Akademie für Computertraining runden das schulische Angebot Ludwigsburgs ab.
Ferner gibt es in Ludwigsburg noch das Landesinstitut für Schulsport Baden-Württemberg und ein Staatliches Seminar für Didaktik und Lehrerbildung (Realschulen)
Auch Hochschulen sind in Ludwigsburg zu finden: Die Pädagogische Hochschule Ludwigsburg, die Fachhochschule Ludwigsburg (Hochschule für öffentliche Verwaltung und Finanzen), die Filmakademie Baden-Württemberg und die Evang. Fachhochschule Reutlingen-Ludwigsburg (Hochschule für Soziale Arbeit, Religionspädagogik und Diakonie).
Die Volkshochschule (VHS) Ludwigsburg rundet das Bildungsangebot mit einem breit gefächerten Themengebiet zur Allgemein- und Weiterbildung ab.
Im Sommer werden dazu im //www.theatersommer-ludwigsburg.de Cluss Freilichttheater diverse Stücke durch eine kleine Truppe Laienspieler aufgearbeitet und in einmaliger Kulisse präsentiert. Ludwigsburg ist auch bekannt als Sitz der 1991 gegründeten Filmakademie Baden-Württemberg.
In Ludwigsburg sind mit den „normalen“ Kinos Central & Union Filmtheater und den drei Programmkinos Scala, Luna und Caligari insgesamt 5 Kinos zu besuchen. Die Programmkinos zeigen dabei oft eher ungewöhnliche oder kleinere Produktionen, die jedoch nicht zuletzt wegen des Flairs der Kinos lohnenswert anzusehen sind.
Der Kunstverein Kreis Ludwigsburg e.V. zeigt in der Villa Franck wechselnde Ausstellungen.
Das Strafvollzugsmuseum zeigt das Leben oder das tragische Ende vieler Gefangenen in früheren Zeiten.
Die 2004 eröffnete Barockgalerie im Schloss zeigt über 120 ausgewählte Werke deutscher und italienischer Malerei des 17. und 18. Jahrhunderts.
Das ebenfalls 2004 eröffnete Keramikmuseum im Schloss bietet eine umfangreiche Porzellan-, Fayence- und Keramiksammlung des Württembergischen Landesmuseums Stuttgart.
Im Modemuseum im Schloss ist Kleidung aus dem 18. - 20. Jahrhundert zu sehen.
Das Dorfmuseum Poppenweiler zeigt landwirtschaftliche Geräte, Maschinen und Alltagsgegenstände im 19. Jahrhundert.
Das Heil- und Thermalbad im Stadtteil Hoheneck wurde 1907 eröffnet.
1902/1903 wurde auf der Karlshöhe von der "evangelischen Brüder- und Kinderanstalt" Karlshöhe der sogenannte Salonturm, ein Aussichtsturm in Stahlfachwerkbauweise, erbaut. Der Turm war 43,5 m hoch und seinerzeit einer der höchste Aussichtstürme in Württemberg. 1955 wurde er zugunsten des Baus der Bundesstraße B 27 abgebrochen, da sich alle anderen Möglichkeiten zur Verlegung/Straßenführung nicht verwirklichen ließen oder zu kostenintensiv waren.
Der 70 ha große „Favoritepark“ grenzt an das Blühende Barock an. Dieser von Herzog Eberhard Ludwig 1707 errichtete Wildpark mit einem Lustschloss beherbergt Damhirsche, Mufflons und Axiswild sowie eine Vielzahl an Vogelarten, Fledermäusen und Eichhörnchen.
Weitere Parkanlagen finden sich am Lustschloss Monrepos.
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