Ludwig I. (* vor dem 31. Oktober 1412; † 23. September 1450 in Urach) war von 1419 bis 1450 Graf von Württemberg.
Nach dem Tod seines Vaters Graf Eberhard IV. von Württemberg wurde er gemeinsam mit seinem Bruder Ulrich V. von 1419-1426 unter Vormundschaft gestellt. Neben seiner Mutter Henriette von Mömpelgard wurde die Vormundschaft von Beamten, so genannten Regentschaftsräten, übernommen. Nach seiner Volljährigkeit regierte er Württemberg ab 1426 zunächst alleine und ab 1433 gemeinsam mit seinem Bruder Ulrich V. Nach der Heirat Ulrichs mit Margarethe von Cleve vereinbarten die Brüder 1441 die Teilung Württembergs, die im Nürtinger Vertrag vom 25. Januar 1442 endgültig festgeschrieben wurde. Ludwig erhielt den Uracher Teil mit den Gebieten im Westen und Süden des Landes inklusive der Gebiete im Elsass. Mömpelgard wurde nach dem Tod Henriettes von Mömpelgards 1444 ebenfalls Ludwig zugeschlagen. Ludwig baute Urach zur Residenzstadt aus und betrieb eine aktive Politik zur Stärkung der Klöster in seinem Einflussbereich. Bündnispolitisch näherte er sich den Wittelsbachern und den Habsburgern an. Er unterstützte zum Beispiel Herzog Albrecht VI. von Österreich im Kampf gegen die Eidgenossen.
Ludwig war verheiratet mit Mechthild von der Pfalz. Die Hochzeit fand am 21. Oktober 1436 in Stuttgart statt. Nach seinem Tod heiratete sie am 10. August 1452 Herzog Albrecht VI. von Österreich. Aus der Ehe mit Ludwig gingen folgende Kinder hervor:
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"Ludwig I. (Württemberg-Urach)".
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