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Grossherzog_Ludwig.jpg Großherzog Ludwig Baden.jpg Ludwig I. von Baden (* 9. Februar 1763; † 30. März 1830) war badischer Großherzog vom 8. Dezember 1818 bis zum Tode. Er war der Onkel des verstorbenen Großherzogs Karl Ludwig und übernahm nach dessen Tod als letzter Erbe der Zähringer-Linie die Regierung.

Er sicherte 1820 den Fortbestand der Universität Freiburg, die seinen Namen seither in ihrer Bezeichnung Albert-Ludwigs-Universität führt. Außerdem gründete er 1825 die Polytechnische Hochschule Karlsruhe, die damit die älteste technische Hochschule in Deutschland ist.

Mit dem Tod von Ludwig 1830 waren viele Gerüchte verbunden. Mit ihm starb nämlich die Zähringer Linie aus. Die Regentschaft wechselte damit völlig unvorhergesehen auf die Nachkommen aus der morganatischen Zweitehe von Großherzog Karl Friedrich mit der wesentlich jüngeren Hofdame, Luise Karoline Geyer von Geyersberg. Sie wurde auf Karl Friedrichs persönlichen Wunsch vom österreichischen Kaiser zur Reichsgräfin von Hochberg erhoben und für erbberechtigt erklärt. Ludwig selbst soll kurz vor seinem Tod überzeugt gewesen sein, er werde vergiftet.

Die Diskussionen ranken sich dabei auch um das Phänomen Kaspar Hauser. Schon zu Kaspar Hausers Lebzeit rankten sich Gerüchte um seine Abstammung. Es hieß, dass er ein badischer Erbprinz sei, der aus dynastischen Gründen nach seiner Geburt mit einem sterbenden Kind vertauscht wurde.

Mann | Deutscher | Zähringer | Geboren 1763 | Gestorben 1830 | Großherzog (Baden)

Ludwig I, Grand Duke of Baden | ルートヴィヒ1世 (バーデン大公) | Lodewijk I van Baden | Ludvig I av Baden

 

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