Ludwig Günther Martini (* 25. Januar 1647 in Sondershausen; † 27. Juni 1719 in Reddeber) war ein deutscher Jurist, Schriftsteller und Hofbeamter.
1672 kehrte Martini nach Arnstadt zurück, hielt kurzzeitig Vorlesungen in Leipzig und ließ sich letztendlich in Schwarzenberg/Erzgeb. als Rechtsanwalt nieder. Den Ruf, Professor der Rechte in Altdorf zu werden, lehnte er ab und wurde 1677 Syndikus der Stadt Annaberg. Dort wurde er stellvertretender und regierender Bürgermeister. Bei der in annaberg wütenden Pest 1681 leistete er aufopfernde Hilfe, aber auch eine Gehaltserhöhung konnte ihn nicht halten, als ihn Graf Ernst zu Stolberg-Wernigerode die Übernahme des Amtes als Kanzleidriektor anbot. Er trat in stolbergische Dienste und Ilsenburg und Wernigerode wurden bis zu seinem Lebensende seine beiden Wirkungsorte.
Nach dem Ableben des Grafen Ernst 1710 arbeitete er unter dem jungen Graf Christian Ernst zu Stolberg-Wernigerode und hatte persönlich einen ganz großen Anteil am Abschluss des Rezesses mit Brandenburg-Preußen im Jahre 1714.
Martini hatte ein adliges Gut in Reddeber erworben, auf dem er 1719 starb.
Mann | Geboren 1647 | Gestorben 1719 | Deutscher | Verwaltungsjurist
This article is licensed under the GNU Free Documentation License.
It uses material from the
"Ludwig Günther Martini".
Home Page • arts • business • computers • games • health • hospitals • home • kids & teens • news • physicians • recreation• reference • regional • science • shopping • society • sports • world