20030713_Loudon_Wainwright_III_Duisburg.jpg Loudon Wainwright III, US-amerikanischer Musiker, Sänger und Songschreiber, wurde am 5. September 1946 in Chapel Hill, North Carolina, geboren.
Als wichtigen musikalischen Einfluss nennt Wainwright wie viele seiner Zeitgenossen Bob Dylan, auf den er beim Newport Folk Festival 1962 aufmerksam wurde. In den frühen siebziger Jahren wurde er zusammen mit anderen jungen Folksängern als der „neue Dylan“ eingeordnet.
Sein Vater, Loudon Wainwright Jun., war ein bekannter Journalist beim Magazin Life.
Aus einer Ehe mit der kanadischen Sängerin und Songschreiberin Kate McGarrigle gingen ein Sohn, Rufus Wainwright, und eine Tochter, Martha Wainwright hervor, die ebenfalls Musiker/innen sind. Rufus ist einer von Loudons bekannteren Songs gewidmet, eine Ode an die Ernährung mit Muttermilch (Rufus Is A Tit Man), und auch Martha wird in einem Geburtstagsständchen gefeiert (Five Years Old).
In Deutschland war er zuletzt 2003 in Duisburg (siehe Foto) beim Festival RuhrTriennale zusammen mit dem Songwriter Van Dyke Parks zu sehen – auf Einladung des Gitarristen Bill Frisell, der dort die Konzertreihe Century of Song bis 2005 als musical director durchführte.
Auf Loudon Wainwrights offizieller Homepage ist sein 2004 entstandener Song Presidents' Day zu hören, in dem er seine (wie sich nachträglich gezeigt hat, vergebliche) Hoffnung zum Ausdruck bringt, sich nach den US-Präsidentschaftswahlen 2004 wieder auf den alljährlich im Februar begangenen „Tag der Präsidenten“ freuen zu können.
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