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Die Losgrößentransformation ist eine der drei Funktionen, die Finanzmärkte und Finanzinstitutionen in einer Volkswirtschaft übernehmen. (Die übrigen zwei Funktionen sind die Fristentransformation und die Risikotransformation). Durch die Finanzmärkte werden der Kapitalbedarf der Schuldner (Privatpersonen, Unternehmen, Staat) mit den Anlagewünschen der Sparer in Übereinklang gebracht. Die Funktion der Losgrößentransformation der Finanzmärkte besteht nun darin, durch Bündelung vieler kleiner Sparbeträge hohe Kapitalbeträge aufzubringen.

Beispiel


Zur Finanzierung eines Eigenheims benötigt Familie Z einen Kapitalbetrag von 100.000 EUR. Ohne die Existenz eines Finanzmarktes müsste Familie Z sich auf die Suche nach einem Sparer oder mehreren Sparer begeben, der/die ihnen dieses Kapital oder Teilbeträge davon zur Verfügung stellt. Als Finanzintermediär ist es Aufgabe der Bank, den Kapitalbedarf der Familie Z - sofern sie kreditwürdig ist - durch Bündelung von Spareinlagen unterschiedlichster Höhe abzudecken. Sie nimmt Einlagen derjenigen entgegen, die sparen wollen, zahlt ihnen Zinsen und verleiht das Geld an diejenigen weiter, die Geld aufnehmen möchten. Die Zinsdifferenz deckt die Kosten der Bank und soll außerdem den Gewinn der Eigner der Bank erzielen.

Siehe auch: Finanzintermediär

Volkswirtschaftslehre | Wertpapiere und Börse

 

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