Lordose ist das Fachwort für Hohlkreuz. Es ist dabei die Krümmung der Wirbelsäule nach vorne gemeint. Die entgegengesetzte Bewegung nennt man Skoliose.
Während im Volksmund der Ausdruck „Hohlkreuz“ negativ besetzt ist, wird in der Fachsprache zwischen Hyperlordose (zu viel Hohlkreuz), Hypolordose (zu wenig Hohlkreuz, Kyphose, „Buckel“) und eben Lordose unterschieden. Naturgemäß sollte beim Menschen im Stand in der Lendenwirbelsäule(Lumballordose) und in der Halswirbelsäule(Zervikallordose) eine Lordose vorhanden sein. Wie stark diese ausgeprägt sein sollte, hängt von persönlichen anatomischen Eigenheiten ab. Hierzu werden innerhalb von Rückenschulen stets geringe unterschiedliche Auffassungen vertreten, weil kaum eindeutig festgelegt werden kann, wie die Wirbelsäulenkrümmungen jeweils aussehen sollte.