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Lordose ist das Fachwort für Hohlkreuz. Es ist dabei die Krümmung der Wirbelsäule nach vorne gemeint. Die entgegengesetzte Bewegung nennt man Skoliose.

Während im Volksmund der Ausdruck „Hohlkreuz“ negativ besetzt ist, wird in der Fachsprache zwischen Hyperlordose (zu viel Hohlkreuz), Hypolordose (zu wenig Hohlkreuz, Kyphose, „Buckel“) und eben Lordose unterschieden. Naturgemäß sollte beim Menschen im Stand in der Lendenwirbelsäule(Lumballordose) und in der Halswirbelsäule(Zervikallordose) eine Lordose vorhanden sein. Wie stark diese ausgeprägt sein sollte, hängt von persönlichen anatomischen Eigenheiten ab. Hierzu werden innerhalb von Rückenschulen stets geringe unterschiedliche Auffassungen vertreten, weil kaum eindeutig festgelegt werden kann, wie die Wirbelsäulenkrümmungen jeweils aussehen sollte.

Hohlkreuz = Hyperlordose


Als Hohlkreuz wird eine Fehlhaltung der Wirbelsäule bezeichnet, bei der sich die Bauchpartie nach vorn wölbt. Die natürliche S-Form der Wirbelsäule wirkt so in der Seitenansicht besonders verstärkt. Auslöser kann eine durch Bewegungsmangel oder falsches Stehen/Sitzen mangelhaft trainierte Bauchmuskulatur sein, die ihre Funktion als Gegenspieler der Rückenmuskulatur nicht mehr voll erfüllen kann. Im fortgeschrittenen Stadium kann ein Hohlkreuz Rückenschmerzen verursachen. Zur Behebung der Fehlhaltung bieten sich Rückenschule, Bauchmuskeltraining, Sport (beispielsweise Schwimmen) an. Um auszuschließen, dass es sich um ein Symptom für eine Krankheit handelt, sollte ein Arzt aufgesucht werden.

Stütz- und Bewegungsapparat

Lordosis | Lordosis | Lordoza

 

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