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Lobito ist eine Stadt in der angolanischen Provinz Benguela und liegt an der Atlantikküste.
Die Stadt wurde 1905 gegründet. Sie hat 207.957 Einwohner (Stand 2005). Die Stadt Lobito hat den zweitgrößten Hafen des Landes. Neben einigen Off-Shore Aktivitäten für Ölbohrungen vor der Küste gibt es Fischfang und einen ständig wachsenden Güterverkehr für die Versorgung des Hinterlands.
Im Hafen von Lobito startet die Benguelabahn, die auf dem Schienenweg den angolanischen Hafen mit den Zwischenstationen Huambo und Cuito mit der Kupferprovinz Katanga in der Demokratische Republik Kongo ehem. Zaíre verbindet. Unter portugiesischer Kolonialherrschaft führte die Strecke sogar bis an die Häfen der afrikanischen Ostküste. Die Eisenbahnstrecke wurde während des fast 30jährigen angolanischen Bürgerkriegs fast völlig zerstört und wird nun seit dem Jahr 2001 permanent restauriert. Das Teilstück von 500 km bis Cuito soll noch im Jahre 2006 in Betrieb genommen werden. Der Hafen von Lobito liegt an der Rückseite eine langgestreckten Halbinsel Restinga, in einer abgeschlossenen, geschützten Meeresbucht. Restinga beherrbergt neben dem historischen Governeurspalasts auch andere Gebäude von ehemals oder immer noch wohlhabenden Bürgern. An der Spitze der Halbinsel gibt es feinen Sandstrand und Badeplätze sowie einige Restaurants für den Freizeitbetrieb.