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Die Lobau ist ein nördlich der Donau und großteils östlich, teilweise aber auch innerhalb Wiens gelegener Teil des Auengebietes der Donau.
Der Ölhafen ist ebenfalls ein Teil der Lobau. Kleine Gebiete werden auch für Übungen des österreichischen Bundesheeres benützt. Außerdem ist hier noch das Grundwasserwerk Lobau, das die Stadt Wien zusätzlich zur Wiener Hochquellenwasserleitung in Spitzenzeiten mit Trinkwasser versorgen kann.
Die Lobau als Naherholungsgebiet
Die in den 60er-Jahren entstandene
Wiener Donauinsel gehört nicht zur Lobau, grenzt jedoch an diese an und wird von der Wiener Bevölkerung häufig ebenfalls als
Lobau bezeichnet. Die Lobau wird – wenn auch nicht im Ausmaß der Donauinsel – als Naherholungsgebiet benutzt. Nicht zuletzt wegen der dort üblichen meist äußerst ungezwungenen und freizügigen
FKK-Badesitten.
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Der Nationalpark Donau-Auen
In der Lobau befinden sich wichtige
Rückzugsgebiete von vom
Aussterben bedrohten Tier- und Pflanzenarten. Sie ist daher seit
1978 Naturschutzgebiet, seit
1983 Ramsargebiet und seit
1996 Teil des
Nationalparks Donau-Auen.
Der geplante Lobautunnel
Im Gespräch ist die Lobau derzeit (2006) auch wegen Planungen der Verlängerung der
Wiener Außenring Schnellstraße S1. Diese soll als durchgehender Donau/Lobautunnel gebaut werden. Die früher geplante Verlängerung der
A22 bis zur S1 wird nicht gebaut, sondern die A22 soll schon vor Schwechat an die
A4 angebunden werden. Dadurch entfällt ein Verkehrsknoten A22/S1 nördlich der Donau.
Der geplante Lobautunnel bzw. die Lobauautobahn ist sehr umstritten. Viele Umweltorganisationen und Bürgerinitativen kritisieren die Lobauautobahn. Unter anderem auch weil sie ein Teil der
TEN-Strecke No. 25 (Ostsee - Adria Verbindung) werden soll.
Die Schlacht bei Aspern
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Am
21. und
22. Mai 1809 war auch die Lobau Schauplatz der
Schlacht bei Aspern. Zwar fanden die eigentlichen Kampfhandlungen nördlich davon auf freiem Feld und teilweise auch in den Ortschaften (besonders
Aspern und
Eßling) statt, doch unternahm
Napoléon im Bereich der Lobau von Kaiser Ebersdorf her einen Übergang über die noch nicht regulierte
Hochwasser führende
Donau. Nach der Schlacht zog er sich mit seinen Truppen auf die Lobau, die damals eine Insel zwischen Armen der Donau bildete, zurück und schlug hier für einige Wochen sein Hauptquartier auf. Noch heute erinnern daran topografische Bezeichnungen wie
Napoleonstraße sowie verschiedene
Denkmäler, z.B. bei
Napoleons Hauptquartier (bei der Panozzalacke),
Napoleons Pulvermagazin, dem
Franzosenfriedhof sowie
Übergang der Franzosen (südlich von
Groß-Enzersdorf) sowie der Napoleon symbolisierende Asperner Löwe.
Weblinks
Donaustadt | Naturschutzgebiet in Österreich
Lobau | Lobau